E-Bike Trek Rail 9.8 XT Action

Trek bringt Rail und PowerFly für 2021 auf den Markt

Hier findet ihr alle Infos zu den Neuheiten von Trek für die Saison 2022.

 

Update, 5. November 2020

 

1. Trek Rail 9.5: Das Beste zum Schluss. Oder das Günstigste.
2. Trek Rail 9.9 X01 und Trek Rail 9.8 XT: Nur vom Feinsten
3. Trek Rail 9.7 und Trek Rail 9: Wenig mittel, viel Klasse in der Mittelklasse
4. Trek Rail 7 und Trek Rail 5 625Wh: Gekonnter Einstieg
5. Hardtails Trek PowerFly 2021
6. Trek PowerFly 7 und Trek PowerFly 7 Equipped: Hochwertiger Kompromiss
7. Trek PowerFly 5 und Trek PowerFly 4 625Wh: Maximale Reichweite als gemeinsames Merkmal
8. Trek PowerFly 4 und Trek PowerFly 4 Equipped: Reinrassiges E-MTB oder Allrounder?

1. Trek Rail 9.5: Das Beste zum Schluss. Oder das Günstigste.

Im Mai grübelten noch viele Hersteller, wie und wo sie in diesem Jahr wohl ihre Neuheiten für 2021 vorstellen könnten. Trek wagte den Sprung ins kalte Wasser und zeigte einfach zwei komplette Modellreihen, obwohl diese noch gar nicht verfügbar waren. Nun rückt der Liefertermin näher und die US-Amerikaner schieben eine völlig neue Variante ihre Fully E-MTB hinterher – das Trek Rail 9.5.

E-Bike Trek Rail 9.5 2021

Wer auch am E-Bike Gewicht sparen möchte und sich eine möglichst verlustfreie Kraftübertragung wünscht, kommt an Carbon als Rahmenmaterial kaum vorbei. Und anscheinend gibt es immer mehr Bikerinnen und Biker mit derart hohen Ansprüchen. Zumindest scheint Trek dieser Ansicht zu sein. Das Trek Rail 9.5 dockt nämlich am unteren Ende des Carbon-Segmentes an. Dort also, wo bisher das Trek 9.7 seinen angestammten Platz hatte.

Ausstattung mit Prädikat „solide“

Beim Versuch, euch allen Carbon noch schmackhafter zu machen, spart Trek glücklicherweise nicht zu sehr an den anderen Komponenten. Im Prinzip gibt es drei wesentliche Merkmale, in denen Rail 9.7 und das neue Rail 9.5 voneinander abweichen. Punkt eins ist die Federgabel. Am Trek Rail 9.5 ist eine RockShox 35 Gold RL verbaut, die eine RockShox Yari RC des Rail 9.7 ersetzt. Außerdem ist der Antrieb auf dem niedrigsten Level, das Sram für seine Eagle-Familie anbietet. Es handelt sich mehrheitlich um die SX-Gruppe, die vor allem an Kompletträdern zu finden ist. Im Detail bedeutet das eine etwas schwerere Kurbel. Schaltwerk und Kassette sind dagegen im Prinzip gleichauf mit den Komponenten der nächsthöheren Gruppe mit dem Kürzel NX.

Seitlich aus dem Unterrohr herausnehmbarer Akku am Trek Rail 9.5 2021
Der Akku lässt sich seitlich aus dem Unterrohr herausnehmen.
Dämpfer mit 150 mm Federweg am Trek Rail 9.5 2021
Mit 150 Millimetern hat der Dämpfer am Rail 9.5 denselben Federweg wie alle anderen Carbon-Modelle der Produktreihe.
Laufräder mit Reifen Bontrager XR4 Comp am Trek Rail 9.5 2021
Auf den Laufrädern sind Bontrager XR4 Comp aufgezogen.

Dritter spürbarer Unterschied ist das Display. Am Trek Rail 9.5 erhaltet ihr ein Bosch Purion statt eines Kiox. Je nachdem, wofür ihr euer Display gewöhnlich nutzt, macht sich dieses Downgrade stärker bemerkbar – oder eben nicht. Aus dem Datenblatt geht hervor, dass zudem noch eine andere hydraulische Scheibenbremse montiert ist. Das Modell von Tektro hinkt der M6120 von Shimano aber in kaum etwas hinterher. Beide arbeiten mit vier Bremskolben. Daher sollte sich das in der Praxis als ziemlich gleichwertig herausstellen.

Blick auf das restliche Sortiment lohnt

Wem das in der Summe dennoch zu weit geht, hat zwei Chance. Entweder doch zum Trek 9.7 greifen und insgesamt rund stolze 1.400 Euro mehr bezahlen. Oder einfach Carbon Carbon sein lassen und zum Beispiel sich für das Trek Rail 9 entscheiden. Das hat zwar „nur“ einen Aluminium-Rahmen, ist von der sonstigen Ausstattung her dem Rail 9.5 als auch dem Rail 9.7 aber um einige Längen voraus.

Originalmeldung, Stand: Juni 2020

 

Fahrradmessen fallen in diesem Jahr ja bekanntlich der Corona-Pandemie zum Opfer oder sind in den späten Herbst verschoben. Hersteller grübeln, ob sie für 2021 überhaupt neue Modelle auf die Beine stellen. Und falls ja, wann, wo und wie sie diese präsentieren können. Trek hat sich in dieser Woche entschieden, zwei E-Bikes für das kommende Jahr vorzustellen. Dabei handelt es sich um das E-Fully Trek Rail und das E-Mountainbike Trek PowerFly.

Wir haben die ersten Modelle bereits in unserem Onlineshop gelistet. Ihr könnt diese vorbestellen (direkt im Shop oder gerne auch über unseren Kundenservica per Telefon oder Mail, falls ihr noch Fragen habt). Denn dann gilt: First come, first serve! Eine Vorbestellung lohnt sich also. Die ersten Lieferungen erwarten wir ab Dezember 2020.

Eine erste Bestandsaufnahme zeigt, dass Trek eher behutsam Hand angelegt hat. Da gibt es hier mal ein Display Bosch Kiox mit Diebstahlschutz, wo vorher noch ein Purion installiert war. Bei anderen Modellen entdeckt ihr einen anderen Laufradsatz oder andere Reifen. Im Grunde könnt ihr euch aber sehr gut an Modellen dieses Jahres orientieren.

2. Trek Rail 9.9 X01 und Trek Rail 9.8 XT: Nur vom Feinsten

In vielen Punkten wirkte die Zusammenstellung der Räder ja bisher auch sehr stimmig. Beim Blick auf die beiden Top-Bikes unter den Fullys bleibt erneut kaum ein Wunsch offen. Das Trek Rail 9.9 X01 und das Trek Rail 9.8 XT haben am bewährten Carbonrahmen eine RockShox ZEB mit 160 Millimetern Federweg verbaut. Für ausreichend Dämpfung sorgt der neue RockShox Super Deluxe Ultimate RT3. Die elektrischen Komponenten kommen weiterhin durchweg von Bosch. Der Mittelmotor Perfomance CX, der im Unterrohr integrierte Akku PowerTube 625 und das Kiox-Display mit Anti-Diebstahlschutz garantieren ein harmonisches Zusammenspiel.

Da bleibt für euch eigentlich nur noch die berühmte Gewissensentscheidung: SRAM oder Shimano. Wie der Name verrät, ist das Rail 9.9 X01 mit der Eagle ausgestattet. Zudem sind an ihm als einzigem Modell in der gesamten Trek Rail-Palette MTB-Laufräder aus OCLV Carbon verbaut. Extrem stoßfest und langlebig suchen diese auch mit ihrem reduzierten Durchschlag-Risiko ihres Gleichen.

Am Rail 9.8 XT kommt dagegen die XT von Shimano zum Einsatz. Hier ist der Laufradsatz ein Bontrager Line Comp 30. Der sollte aber eine ähnlich überzeugende Performance abliefern, wie sein Pendant aus Carbon.

3. Trek Rail 9.7 und Trek Rail 9: Wenig mittel, viel Klasse in der Mittelklasse

Den Top-Modellen stehen das Trek Rail 9.7 und das Trek Rail 9 in kaum etwas nach. Die Unterschiede fallen in vielen Details wirklich marginal aus – so der äußere Eindruck. Tatsächlich gibt es einen wesentlichen Unterschied. Während der Rahmen des Trek Rail 9.7 aus Carbon besteht, ist es beim Trek 9 Aluminium. Entsprechend unterschiedlich fühlen sich beide Bikes an. Carbon – noch leichter und steifer als Aluminium – ist in der Regel die Wahl für die sportlicher Orientierten unter euch.

Von der Ausstattung liegen beide Modelle dagegen recht nah beieinander. Auf diesem Level vertraut Trek bei der Schaltung eher SRAM. Am Trek Rail 9.7 findet ihr die NX Eagle-Gruppe, am Trek Rail 9 ist es die GX Eagle. Die Bremsen wiederum stammen von Shimano – M6120 am Rail 9.7 – und von SRAM – Code R am Rail 9. Für Dämpfung und Federung gilt ebenfalls das Prädikat „hochwertig“. Vorn erhaltet ihr jeweils komfortable 160 Millimeter. Zuständig dafür sind die RockShox Yari RC bzw. die RockShox ZEB Select+. Am Hinterbau bedeuten die 150 Millimeter ebenfalls genügend Spielraum für eure Fahrt in anspruchsvollstem Gelände.

Der gesamte E-Antrieb folgt demselben Muster wie bei Rail 9.9 X01 und Rail 9.8 XT. Das heißt:

  • Mittelmotor Bosch Perfomance CX
  • integrierte Rahmen-Akku Bosch PowerTube 625
  • Display Bosch Kiox mit Anti-Diebstahlschutz

4. Trek Rail 7 und Trek Rail 5 625Wh: Gekonnter Einstieg

Den Grundstein für den Einstieg in die Gruppe der Fully E-MTB stellt der Alpha Platinum Aluminium-Rahmen dar, auf dem auch das Trek Rail 9 basiert. Bestückt ist dieser ebenfalls mit Komponenten, die euch jede Menge Spaß auf den Trails garantieren. Das Trek Rail 7 ist seitens des Antriebs durchweg mit Shimano konfektioniert. Im Detail sind das die SLX-Schaltgruppe gepaart mit der hydraulischen Scheibenbremse M6120. Wie am Trek Rail 9.7 findet ihr auch hier Federgabel RockShox Yari RC mit 160 mm. So viel zu hoher Qualität durch die Bank weg.

Die am Trek Rail 5 625Wh verbaute Federgabel RockShox Delux RL bietet ebenfalls 160 Millimeter und ordnet sich nur knapp dahinter ein. Ansonsten werden in diesem Falle die 12 Gänge der Schaltung SRAM SX Eagle mit hydraulischen Bremsen von Tektro kombiniert.

Auch in diesem Preissegment erhalten ihr den aktuell leistungsstärksten Motor von Bosch, den Perfomance CX, zusammen mit dem Intube-Akku PowerTube mit 625 Wattstunden. Einziger Unterschied zu den teureren Modellen des Trek Rail ist das etwas einfachere Display Bosch Purion. Dieses verfügt auch über keinen Diebstahlschutz.

Neue Farbtupfer hat Trek ebenfalls parat. Aber auch da wird das Konzept der letzten Jahre erkennbar weiterverfolgt. Das heißt, meist finden sich zwei Farben am Rad. So setzt Trek gezielt Akzente und zieht die Bikes nicht durch den kompletten Farbkasten.

5. Hardtails Trek PowerFly 2021

Wer nach einem E-Mountainbike sucht, das sich im Gelände sichtlich wohl fühlt und gleichzeitig auf der Straße eine gute Figur abgibt, greift womöglich eher zu den Hardtails von Trek. Die hören seit Jahr und Tag auf den Namen PowerFly. Dahinter verbergen sich Bikes für diejenigen unter euch, die regelmäßig zu einem Trail-Abenteuer in die Natur aufbrechen, dabei aber die steilsten und ruppigsten Wege auslassen. Dazu passend fällt im Vergleich zum Rail der Sitzwinkel beim Trek PowerFly geringer aus. Folglich sitzt ihr etwas gestreckter und weniger aufrecht auf dem Rad. Gleichzeitig hängt das Tretlager ein Stück niedriger über dem Untergrund. Diese geringere Bodenfreiheit unterstreicht zusammen mit deutlich kürzeren Federweg der Gabel den etwas alltagstauglicheren Charakter dieser Fahrräder. Einige Modelle verfügen über fest montierte Schutzbleche und Gepäckträger.

Der E-Antrieb ist absolut vergleichbar mit dem der Rail-Modelle. Jedes PowerFly besitzt einen auf das E-Mountainbiking abgestimmten Mittelmotor von Bosch. Dazu gibt es State-of-the-art-Akku-Technologie für größtmögliche Reichweiten.

6. Trek PowerFly 7 und Trek PowerFly 7 Equipped: Hochwertiger Kompromiss

An der Spitze der PowerFly-Serie stehen das Trek PowerFly 7 und das Trek PowerFly 7 Equipped. Abgesehen von den fest installierten Schutzblechen, dem Gepäckträger und der Lichtanlage am PowerFly 7 Equipped sind beide Bikes absolut identisch ausgestattet. Welches zu euch am besten passt, richtet sich eindeutig danach, was ihr damit vorhabt. Seid ihr bei Wind und Wetter größtenteils auf der Straße unterwegs, spielen der Schutz vor den Elementen sowie die Konformität mit der Straßenverkehrsordnung eine größere Rolle. Da weist der Zeiger stark in Richtung der Equipped-Variante. Führen eure Touren dagegen weg von Straße hinein in Wald und Wiesen, dann doch eher das puristischere PowerFly 7.

Der 1fach-Antrieb mit zwölf Gängen ist ein Mix aus Shimano XT und SLX-Komponenten. Dank der RockShox 35 Gold RL und deren 80 Millimeter an Federweg bringen euch alltägliche Hindernisse nicht ins Schwitzen. Für ausreichend Kontrolle sorgen die hydraulischen Scheibenbremsen M6120 von Shimano, die schon das Rail 9.7 zügeln. Ausdauer, Agilität und Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau könnt ihr von Boschs E-Antrieb erwarten. Die 7er-Modell verfügen als einzige innerhalb der PowerFly-Serie über ein Kiox-Display mit Anti-Diebstahlschutz.

7. Trek PowerFly 5 und Trek PowerFly 4 625Wh: Maximale Reichweite als gemeinsames Merkmal

Beim Blick auf die Mittelklasse der PowerFly-Serie treten feine Unterschiede hervor. Das Trek PowerFly 5 tendiert klar zu den leicht höherwertigen 7er-Modellen. Von denen unterscheiden es nur Nuancen. Eine etwas einfachere Federgabel, Scheibenbremsen minimal unter dem Level der Shimano M6120 und der Antrieb. Der stammt in diesem Fall von SRAM und ist ein Mix aus SX und NX-Komponenten. Dagegen entsprechen E-Motor und Akku dem Standard aller bisher erwähnten Bikes von Trek für 2021. Als Display klemmt am PowerFly 5 das Purion von Bosch.

Eine Spur einfacher ist das Trek PowerFly 4 625Wh ausgestattet. Am deutlichsten sticht der 1fach-Antrieb mit nur zehn Gängen hervor. Wobei ihr nicht vergessen dürft: Vor wenigen Jahren stellte dies noch das Nonplusultra dar. Auch mit zehn Ritzeln steht euch ein großes Übersetzungsspektrum zur Verfügung. Federgabel und Scheibenbremsen liegen abermals ein kleines Stück unter dem Level der Teile des PowerFly5. Der E-Antrieb ist mit Performance CX-Motor, PowerTube 625-Akku und Purion-Display hingegen genauso ausgelegt. Von dieser Seite her könnt ihr mit dem gleichen Fahrspaß rechnen.

8. Trek PowerFly 4 und Trek PowerFly 4 Equipped: Reinrassiges E-MTB oder Allrounder?

Technisch entsprechen das Trek PowerFly 4 und Trek PowerFly 4 Equipped weitestgehend dem Trek PowerFly 4 625Wh. Einziger Unterschied ist der in diesen beiden Modellen integrierte Bosch PowerTube mit 500 Wattstunden. Damit sind immerhin Reichweiten um die 100 Kilometer für euch realistisch.

Funktionell bietet die stärker auf das tägliche Fahren im Straßenverkehr ausgerichtete Ausstattung des Trek PowerFly 4 Equipped noch einigen Mehrwert. Fest montierte Schutzbleche und der leichte hintere Gepäckträger stellen euch vor dieselbe Wahl wie bei der Entscheidung zwischen Trek PowerFly 7 und Trek PowerFly 7 equipped: Wem gebt ihr den Vorzug, dem Ritt durchs Gelände oder einem etwas universelleren Einsatzspektrum?

Wie auch immer eure persönlichen Präferenzen aussehen – die DNA dieser Bikes ist eindeutig die eines vollwertigen E-Mountainbikes. Die XCM 34-Federgable von SR Suntour mit ihren 80 Millimetern Federweg stellen in Kombination mit dem 1-fach Antrieb Deore von Shimano und seinen zehn Gängen sowie den hydraulischen Scheibenbremsen HMD-275 von Tektro ein solide Basis für jede Menge Fahrspaß in etwas gemäßigten Gelände dar.

Trek PowerFly 4 Equipped

E-Bike Trek PowerFly 4 equipped

Bilder: Trek

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