E-Bike-Akku wird aus Fahrradrahmen entnommen

Richtige Pflege verlängert die Lebensdauer des Akkus

Bis zu 100.000 Kilometer mit ein und demselben E-Bike-Akku fahren? Für moderne Modelle ist das kein Problem! Inzwischen versprechen die Hersteller Lebenszyklen von bis zu 1.000 Ladungen. Das ist eine ganze Menge. Realistisch lässt sich dies allerdings nur mit der entsprechenden Fahrrad-Akku-Pflege erreichen.

Wie erhöht ihr die Lebensdauer des Akkus?

Zum einen hängt das von der Pflege des Akkus ab. Einfluss hat aber auch eure Fahrweise. Verlangt ihr dem Akku alles ab, weil ihr immer kräftig in die Pedalen tretet oder bei besonders hohen oder niedrigen Temperaturen fahrt? Dann wird euer Akku nicht so weit kommen. Ein steter und ökonomischer Fahrstil schont den Akku, erhöht dessen Reichweite und verlängert seine Lebensdauer.

Was ist BMS und welche Rolle spielt es dabei?

BMS steht für Batterie-Management-System und bezeichnet die elektronische Steuerungseinheit. Diese sorgt für den sicheren Betrieb des Akkus. Zum Beispiel schützt sie die Akkuzellen vor Überhitzung, Überladung oder vollständiger Leerung. Die Kontrolle und Steuerung der Zellen über ein gutes BMS erhöhen die Reichweite bzw. verlängern das Leben des Akkumulators zusätzlich zur Akkupflege.

Darstellung des Batteriemanagements bei Akkus von Bosch

Batteriemanagement von Bosch-Akkus

Lagerung und Transport von Akkus – was gilt es zu beachten?

Ein E-Bike-Akku besteht aus sehr empfindlichen Bauteilen, die bei unsachgemäßem Transport schnell Schaden nehmen können. Bevor ihr euer E-Bike transportiert, nehmt ihr deshalb am besten den Akku ab und verstaut ihn sicher. Schutzhüllen und Cover schützen das empfindliche Gerät vor Nässe und leichten Stößen. Heftige Stöße und Stürze können es dagegen stark beschädigen. Idealerweise lagert ihr euren Akku trocken bei weder starker Kälte noch hoher Hitze.

 

 

Lassen sich veraltete Akkus wieder erneuern?

Im Internet findet ihr Anbieter für das Austauschen schwacher oder defekter Zellen. Wir raten euch davon dringend ab. Sicherheit und reibungsloser Betrieb des Akkus sind nach einer solchen „Auffrischung“ nicht mehr gewährleistet. Setzt also lieber auf eine ganzheitliche Bike-Akku-Pflege. Wirklichen Ersatz für einen defekten Akku bietet nur ein Original-Akku. Dieser erfüllt alle Sicherheitsstandards und garantiert eine einwandfreie Funktionsweise.

So entsorgt ihr einen Akku

Bei richtiger Pflege kann euer Akku fünf Jahre und länger halten. Irgendwann kommt aber immer der Zeitpunkt, an dem er nur noch 70 Prozent oder weniger seiner ursprünglichen Leistungsfähigkeit besitzt. Bitte entsorgt ihn dann auf keinen Fall im Hausmüll. Die fachmännische Entsorgung übernehmen eure örtlichen Händler und Wertstoffhöfe.

 

Symbol durchgestrichene Abfalltonne

Ausgediente E-Bike-Akkus zählen zum Sondermüll und dürfen nicht in privaten Mülltonnen entsorgt werden.

 

 

 

Bilder: Bosch; freepik@vectorpocket

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