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Testfahrten der Stiftung Warentest im Rahmen des Tests von SUV-E-Bikes

Stiftung Warentest prüft SUV-E-Bikes: KTM holt sich das Triple

Wie macht KTM das nur immer wieder? Eine namenhafte Instanz wie die Stiftung Warentest oder der Allgemeine Deutsche Automobil-Club testen E-Bikes und ein Modell des österreichischen Herstellers KTM rangiert ganz weit vorn, wenn nicht sogar an der Spitze. Diesmal hat die Stiftung Warentest insgesamt neun SUV-E-Bikes unter die Lupe genommen. Und zum wiederholten Male geht der Platz 1 an KTM.

KTM verweist zum dritten Mal den Wettbewerb auf die Plätze

Mit dem Sieg des Macina Aera 671 PTS LFC untermauert KTM sein Image als einer den Besten der Branche, wenn es um E-Bikes geht, die Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit auf komfortable Weise miteinander verbinden. Auf genau dieses Profil zielte der Test der Stiftung Warentest ab. Die Anforderungen an die Fahrräder lauteten:

  • SUV-Pedelec mit Mittelmotor
  • voll integrierter Akku
  • Rahmen mit (relativ) tiefem Einstieg
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • Ausstattung gemäß Straßenverkehrszulassungsordnung in Deutschland

 

Diesem Aufruf folgend schickten insgesamt neun Hersteller diese E-Bikes an den Start:

  • Centurion Country R960i
  • Corratec MTC 12S Trinity
  • Cube Nuride Hybrid EXC 625 Allroad
  • Flyer Goroc 2
  • Kalkhoff Entice 5.B Advance+
  • KTM Macina Aera 671 PTS LFC
  • Simplon Kagu Bosch CX275
  • Specialized Turbo Tero 4.0 EQ Step
  • Stevens E-Universe 6.5 FEQ Forma
E-Bike Centurion Country R960i
Centurion Country R960i
E-Bike Cube Nuride Hybrid EXC 625 Allroad
Cube Nuride Hybrid EXC 625 Allroad
E-Bike Kalkhoff 5.B Advance+
Kalkhoff 5.B Advance+
E-Bike Simplon Kagu Bosch CX 275
Simplon Kagu Bosch CX 275
E-Bike Stevens E-Universe 6.5 FEQ Forma
Stevens E-Universe 6.5 FEQ Forma
E-Bike Corratec MTC 12S
Corratec MTC 12S Trinity
E-Bike Flyer Goroc 2 6.30 mit dem Herrenrahmen in der Farbe CoastBlue/BlackMatt
Flyer Goroc 2
E-Bike KTM Macina Aera 671 PTS LFC
KTM Macina Aera 671 PTS LFC
E-Bike Specialized Turbo Tero 4.0 EQ Step-Through
Specialized Turbo Tero 4.0 EQ Step-Through

Am besten schnitt dabei das E-Bike von KTM ab. Die Gesamtnote von 1,8 war gleichbedeutend mit dem Sieg. Damit grüßt der Hersteller erneut von der Spitze des Teilnehmerfeldes. Gleiches war ihm bereits 2020 und 2018 gelungen. Vor zwei Jahren schnitt das KTM Macina Tour 510 als bestes unter den getesteten Tiefeinsteiger-E-Bikes ab. Das KTM Macina Fun 9 SI-P5I hatte 2018 vorn gelegen, als Trekking-E-Bikes im Fokus standen.

Schaltung Shimano Linkglide am E-Bike KTM Macina Aera 671 PTS LFC
10-Gang-Kettenschaltung von Shimano mit dem Linkglide-Standard
Motor Bosch Performance CX am E-Bike KTM Macina Aera 671 PTS LFC
Motor Bosch Performance CX mit 85 NM Drehmoment und 250 W
Akku Bosch PowerTube 625 am E-Bike KTM Macina Aera 671 PTS LFC
Bequem nach oben herausnehmbarer Akku Bosch PowerTube 625

Vielseitigkeit ist gefragt

Ausgangspunkt des diesjährigen Tests war die Steiermark in Österreich. Im Frühjahr waren dort die Testenden nach Aussage von Stiftung Warentest mit jedem Fahrrad mehrere Hundert Kilometer bei unterschiedlicher Witterung gefahren. Zudem wechselte der Untergrund mehrfach zwischen Asphalt, Schotter und teilweise tieferen, aufgeweichten Waldböden hin und her. Das Ganze passierte mit als auch ohne Zuladung durch Gepäcktaschen.

Ein Großteil des Augenmerks lag entsprechend auch auf dem Fahrverhalten der Bikes. Erfreulicherweise stellten selbst die wechselnden Bedingungen die Testräder vor keine zu großen Aufgaben. Lediglich dem Modell von Kalkhoff bescheinigt Stiftung Warentest gewisse Schwächen. Beim Fahren mit Gepäck habe es sich instabil gezeigt. Negativ fielen ebenfalls die Pedalen an dem Modell von Simplon auf. Unter feuchten Bedingungen hätten die den Schuhen zu wenig Halt geboten. Ähnlich nah beieinander lag das Feld anscheinend auch später bei den Tests im Labor.

Test auf Spritzwasserschutz an einem E-Bike in einem Prüflabor der Stiftung Warentest
Beim Test des Spritzwasserschutzes wird mit einem Wasserstrahl auf Komponenten wie den Akku und das Display gezielt.

Entscheidung an der Steckdose

Dagegen sei das Aufladen der Akkus eine Disziplin gewesen, in der sich die Spreu vom Weizen getrennt habe. Nicht in Bezug auf die Sicherheit, da war aus Sicht der Testenden alles in Ordnung. Aber unterschiedlich starke Ladegeräte im Kombination mit unterschiedlichen E-Bike-Antrieben offenbarte größere Differenzen hinsichtlich der Ladedauer. Obwohl mit 750 Wattstunden im Flyer Goroc 2 der Akku mit der größten Kapazität steckt, genügen zwei Stunden und 40 Minuten für ein vollständiges Aufladen. Da leistet das Schnellladegerät von FIT mit seinem Ladestrom von sechs Ampere ganze Arbeit. Im Falle der Modelle von Cube und Corratec müsst ihr mit mehr als acht Stunden rechnen, bevor das 2A Ladegerät von Bosch den PowerTube-Akku mit dessen 625 Wattstunden von null auf hundert Prozent hochgefahren hat.

Gehobene Mittelklasse im Test

Im Vergleich mit den vorherigen Auflagen fällt auf, dass die Stiftung Warentest diesmal so teure E-Bikes wie nie zuvor getestet hat. Die Kaufpreise aller Fahrräder bewegen sich zwischen 3.300 Euro und 5.350 Euro. Vor vier Jahren reichte die Spanne noch von 2.000 Euro bis 2.900 Euro. Trotz der gestiegenen Preise handelt es sich bei den Testrädern aus Sicht von Stiftung Warentest eher um Alleswoller statt Alleskönner. Generell überwiege bei jedem Modell entweder der eher sportliche oder der eher komfortable Charakter. Auf das Gesamturteil hat sich das nicht maßgeblich ausgewirkt. Sieben der neun E-Bikes werden mit der Note „Gut“ bewertet.

Ausgeglichen und voller Ideen

Warum hat das KTM Macina Aera 671 PTS LFC letztendlich die Nase vorn? Besonders lobend erwähnen die Testenden das agile Fahrverhalten des SUV-E-Bikes und seine Vielseitigkeit. Unter dem Strich habe es einfach keine größeren Schwächen gezeigt. Das bezieht sich auch auf die Ergebnisse aus dem Prüflabor, wenn es um das Erfüllen aller Sicherheitsanforderungen sowie den Spritzwasserschutz von Akku, Motor und Display geht.

Große Freude über den dritten Sie in Serie herrscht verständlicherweise bei KTM selbst. „Die Buchstaben KTM verbindet man mit Qualität. Dieser Qualitätsanspruch hat für uns täglich höchste Priorität. Das StiWa Siegel im Hattrick zu ergattern ist das Ergebnis unserer harten Arbeit, auch und besonders in Krisenzeiten“, erklärt Johanna Grabner-Urkauf, Geschäftsführerin der KTM Fahrrad GmbH. Stefan Limbrunner, ihr Kollege in der Geschäftsführung, hebt hervor, wieviel Innovationskraft in dem Siegermodell stecke und spielt damit auf Details wie die hochgezogenen Kettenstreben an, die direkt ins Unterrohr laufen. „Jedes Jahr erzielen wir an die 40 Prozent des Umsatzes mit Produkten, die es ein Jahr zuvor noch nicht gegeben hat.“

E-Bike KTM Macina Aera 671 PTS LFC

Bilder: Stiftung Warentest; KTM Fahrrad GmbH

7 Gedanken zu „Stiftung Warentest prüft SUV-E-Bikes: KTM holt sich das Triple“

    1. Hallo Gabi,
      an dem aktuellen Modell für die Saison 2023 ist auf alle Fälle ein Schalthebel verbaut, an dem sich der aktuelle Gang ablesen lässt. Da hast du Glück, weil das bei E-Bikes inzwischen eher selten der Fall ist. Was die Probefahrt in Nürnberg anbelangt, schaust du am besten mal auf der Webseite von KTM unter ktm-bikes.at nach. Dort findest du ganz oben rechts den Menüpunkt „Händlersuche“.

      Sportliche Grüße
      Matthias

  1. Guten Tag,
    wann kann ich das:

    KTM Macina Aera 671 LFC PTS Modelljahr 2023 allrounder E-MTB

    Größe 56. / blau metallic

    bekommen?

    Gerd Hömberg / 02932/39445

    1. Stefanie Vavriniak

      Hallo ich habe mir in Holland ein KTM Macina Aera 671 LFC Pts gekauft. Wird noch geliefert, möchte gerne wissen, wie breit die Reifen sind? Hatten mich komplett fasziniert. Mfg S. V.

  2. sagen wir mal so, gute erklärungen gibt es,warum ktm hinter dem komma, mehr punkte einholen kann, im bezug auf zwei räder gibt es genug überschneidungen, so das ktm, ihre langen erfahrungen aus uhrzeiten, jetzt auf ihre e-bike übergeht. dieses vorteil sollte mal nicht unterschätzt werden, sprich ,aus erfahrung wird man klug.

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