Smarter Cowboy mit unsichtbarer Power unterm Sattel

08.05.2018 20:09

Wer auf dem Spielplatz der E-Bike-Innovationen up-to-date bleiben will, hat ganz schön zu tun. Scheinbar täglich gibt es News über coole E-Bike-Start-Ups, neue Technologien und Trends. Soviel zum Redaktions-Alltag von www.elektrofahrrad24.de. Trotzdem werden wir nicht müde, die heißesten News aus der Szene zu verkünden. Dazu gehört im Moment definitiv die Kunde vom E-Bike-Cowboy. Wer sich nun etwa ein protziges Fatbike oder ein mit knalligen Farben auffallendes S-Pedelec vorstellt, irrt. Vielmehr handelt es sich bei diesem E-Bike mit dem wenig dezenten Namen um ein smartes, optisch äußerst zurückhaltendes Gefährt für den Cityeinsatz. Wirklich auffällig ist die intelligent integrierte und daher völlig unauffällige Elektrofahrrad-Technolgie.

E-Bike-Cowboy

Leichtgewicht für die City: Der E-Bike Cowboy aus Belgien

Hinter dem Cowboy E-Bike steht das gleichnamige Start-up aus Belgien. Eines der Highlight des E-Bikes, das schon 2017 auf der Eurobike vorgestellt und prompt prämiert wurde, ist der nur 1,7 Kg schwere Akku, der komplett in der Sattelstütze sitzt. Trotzdem bleibt die Zelle leicht entnehmbar und soll sich in nur zweieinhalb Stunden komplett laden lassen. Die Reichweite gibt das Start-up mit, für den City-Einsatz angemessenen, 50 Kilometern an. Ein kleines im Rahmen eingebautes Display informiert auf einen Blick über den Akkuladestand. Das intelligente Motorunterstützungssystem funktioniert übrigens über eine Sensortechnologie, die die Geschwindigkeit misst und sich intuitiv dem Fahrstil anpasst. Spannend finden wir auch das integrierte Bremslicht, dessen Sichtbarkeit sich mit abnehmender Geschwindigkeit erhöht.

E-Bike-Cowboy Akku-Technologie

Derzeit nur in Belgien zu haben

Gesteuert wird der 16 Kg leichte Cowboy via Smartphone-App. Was uns auffällt: Trotz der innovativen Technolgie ist das Cowboy-Bike mit 1790 Euro recht preisgünstig. Allerdings ist es derzeit nur in Belgien zu haben (Verkaufstart war Ende April 2018). Die Hersteller haben allerdings eine erfolgreiche weitere Finanzierungsrunde hinter sich und wollen den Erlös von drei Millionen Euro unter Anderem dazu nutzen, den europäischen Markt zu erobern. Bis 2019 werden wir uns allerdings nocg gedulden müssen. Wir freuen uns drauf!