Wiederaufbereitungssystem für E-Bike-Akkus

Fahrer von Elektrofahrrädern aufgepasst: Nach einem sportlichen Sommer und einem kurzen Winterschlaf, kann es passieren, dass der Akku eines Elektrofahrrades nicht mehr die gewohnte Strecke unterstützt. Der Austausch gegen einen neuen Akku ist nicht nur teuer, sondern geht auch zu Lasten der Umwelt. Der Sachse Ralf Günther und sein Kollege Jens Scheithauer, selbst begeisterte Biker, haben sich diesem Problem angenommen und nach Ansätzen gesucht, um den regelmäßig anfallenden Elektroschrott in Form von Elektroakkumulatoren zu vermindern.

Bisher war man gezwungen, eine neue Batterie zu erwerben. Das junge Unternehmen, die Kamenzer Liofit GmbH hat nun ein Battery Charge Control-System (BCC) entwickelt. Das innovative System soll den Zellenausgleich bei Li-Ion Akkumulatoren optimieren, um die Effizienz, die Leistungsfähigkeit und die Haltbarkeit von Elektrofahrrad-Akkus zu verbessern. Nach erfolgreichen Testreihen erzielten die Entwickler Erkenntnisse über die Reichweitenverlängerung bei Fahrzeugen von 20-30 Prozent. Ein weiteres positives Ergebnis dieser Versuche ist die erhöhte Lebensdauer der Zellen.

Seit knapp einem Jahr bietet die Liofit GmbH nun schon die Wiederaufbereitung von Lithium-Ionen Akkus für Elektrofahrräder an. Über einen leichtverständlichen Online-Shop können sich Privat- und Firmenkunden anmelden und die Wiederaufbereitung von Akkus in Auftrag geben. "Entsprechend der Firmenphilosophie erfüllt das eingesetzte Verfahren zur Wiederaufbereitung von Fahrradakkus 100 Prozent ökologische Ansprüche. Wir setzen mit dem völlig neuartigen Verfahren auf den Erhalt und die Optimierung vorhandener Ressourcen," so Dr. Ralf Günther über die Vision von Liofit.

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