Umsatztreiber Elektrofahrrad ? MIFA mit Umsatz zufrieden

11.11.2013 13:35

Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hat ihre Neunmonatszahlen vorgelegt und demnach in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 97,7 Mio. Euro einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau erzielt (9M Vorjahr: 97,6 Mio. Euro).

Die Anzahl verkaufter Fahrräder von Deutschlands absatzstärkstem Fahrradhersteller reduzierte sich im Neunmonatszeitraum 2013 um 7,6 Prozent auf 462.000 Stück (9M Vorjahr: 500.000 Stück), während sich der durchschnittliche Absatzpreis um 8,2 Prozent von 195 Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 211 Euro erhöhte.

Entscheidender Umsatztreiber bleibt der Vertrieb von Elektrofahrrädern. Mit E-Bikes erlöste die MIFA in den ersten neun Monaten 30,1 Mio. Euro und damit 16,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum . Der Anteil am Konzernumsatz stieg auf 30,8 Prozent (9M Vorjahr: 26,5 Prozent). Da der Anteil hochpreisiger Elektrofahrräder weiter wuchs, stieg der durchschnittliche Absatzpreis deutlich um 20,7 Prozent auf 745 Euro.

Der durchschnittliche Absatzpreis konventioneller Fahrräder stieg um 2,6 Prozent auf 158 Euro (9M Vorjahr: 154 Euro). Insgesamt setzte die MIFA in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 422.000 Fahrräder ohne elektronischen Antrieb ab (9M Vorjahr: 458.000 Stück). Der Umsatz mit konventionellen Fahrrädern ging um 5,1 Prozent auf 67,0 Mio. Euro (9M Vorjahr: 72,2 Mio. Euro) zurück.

Unter Einbeziehung der deutlich über Vorjahr liegenden Bestandserhöhungen von 10,0 Mio. Euro (9M Vorjahr: 2,5 Mio. Euro) ergibt sich ein Anstieg der Gesamtleistung um 7,7 Prozent auf 107,8 Mio. Euro (9M Vorjahr: 100,1 Mio. Euro).

Vorstand Peter Wicht äußert sich insgesamt zufrieden: "Die klare Verbesserung unserer operativen Ergebnisgrößen zeigt, dass unsere Strategie - 'Von Volumen zu Marge' - Früchte trägt. Darüber hinaus war die EUROBIKE für uns sehr erfolgreich: Die Fachhändler ordern GRACE- und Steppenwolf-Bikes, weshalb wir für das Schlussquartal wieder mit einem Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Vor diesem Hintergrund halte ich das untere Ende unseres Umsatzziels für 2013 weiterhin für erreichbar." Die MIFA verfolgt das Ziel, im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz zwischen 120 und 130 Mio. Euro zu erzielen.

Die MIFA ? Mitteldeutsche Fahrradwerke AG mit Sitz in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) verfügt über eine große Modellpalette an Fahrrädern vom Preiseinstiegs- bis zum Premiumbereich. Die in die Fahrradproduktion eingehenden Komponenten werden von namhaften Zulieferern bezogen und am einzigen Produktionsstandort in Sangerhausen zusammengestellt. Der Schwerpunkt des Geschäfts liegt auf projektbezogener Auftragsfertigung. Seit 2011 werden auch Elektrofahrräder gefertigt. Unter anderem produziert die MIFA das Elektrofahrrad des Automobilherstellers smart, stellt die Fahrradflotte der Deutschen Post her und beliefert kommunale Verleihsysteme mit Multi-User-Fahrzeugen.

2012 hat die MIFA den Berliner Elektrofahrrad-Hersteller Grace sowie die bayerische Kultfahrradschmiede Steppenwolf übernommen. Die MIFA vertreibt Fahrräder hauptsächlich in Deutschland und Westeuropa.

  • MIFA: Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Logo)

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