Ultraleichte Elektrofahrräder von "Autark"

09.06.2015 10:09

Unglaublich aber wahr. Wer die E-Bikes von "Autark" sieht, glaubt nicht, dass es sich dabei um Fahrräder mit Motor handelt. Das Aalener Unternehmen hat sich auf extrem leichte Elektrofahrräder spezialisiert. Um Gewicht zu sparen, setzt Autark vor allem bei Motor und Akku an und verbaut deshalb die besonders kleinen und leichten Submini Frontnabenmotoren von Keyde (250W, 33V), die mit einem Gewicht von gerade einmal 2 kg daher kommen und durch ihre außergewöhnlich kleine Ausführung kaum als Motoren zu erkennen sind.

Leichte Lifestyle-E-Bikes: Autark Urban 1+2

Der absolute Clou ist der ultraleichte, leistungsstarke Lithium-Ionen-Akku, der im Rahmen des Rades untergebracht ist. Bei den Modellen Urban 1+2 ? zwei echten Lifestylerädern mit nur 12,9kg Gewicht ? ist der Akku sogar in einer Trinkflasche versteckt und kann bei Bedarf für 590 Euro nachgekauft werden.

Das geringe Gewicht der E-Bikes und das puristische Design verschaffte Autark für das E-Mountainbike-Modell Annad M2 29er den Eurobike Award 2014. (Preis: ab 3800 Euro)

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Autark Urban-Bike im Test

Das Urbanrad Fast+Fine von Autark hat die Redaktion der Fachzeitschrift ElektroRad für die Ausgabe 1 ausführlich getestet und zeigt sich überrascht, wie begeistert. Auch die erfahrenen Redakteure fanden den "Flaschengeist", den als Trinkflasche getarnten Akku, erst auf den dritten Blick. Im Fazit als leicht und wendig beschrieben, vergaben die Tester das Gesamturteil "gut" (Note 1,8) So punktete der wendige Cruiser mit einem schlanken Hinterbau (Nexus-7-Gang-Nabe sei Dank), mit sanfter Beschleunigung und Unterstützung am Berg, die für den wieselflinken Urbanflitzer ausreiche.

Minuspunkte setzten die Tester des Urban Fast+Fine beim verschwimmenden Lichtkegel der Axa-Beleuchtung, beim Bedienelement für die Unterstützungsstufen (Schalter ist zu klein) und bei sich mitdrehenden Griffen.

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