Skunklock - das erste Fahrradschloss, dass sich zur Wehr setzt

06.11.2016 12:11

Daniel Idzkowski heißt der clevere Tüftler, der das Skunklock entwickelt hat. Der junge Mann aus San Fransico war es Leid mit ansehen zu müssen, wie seinen Freuden ständig die Bikes geklaut wurden. Er wollte etwas entwickeln, was Diebe tatsächlich von ihrer Tat abhält ? weil es einfach zu eklig ist. Das Geheimnis hinter dem Fahrradschloss Skunklock ist eine spezielle Chemikalien-Mischung, die durch Gewalteinwirkung am Schloss, das aus extra-hartem 450 brinell Stahl besteht, freigesetzt wird und sofort einen Brechreiz auslöst. Das Schloss funktioniert rein mechanisch, ist als unabhängig von geladenen Batterien oder Akkus.

Die Chemie ist so aggressiv, dass sie sofort zur Flucht veranlasst und nachhaltig wirkt, weil sie sich an der Kleidung festsetzt. Idzkowski kennt die Branche und weiß, dass Diebe Räder danach klassifizieren, in wie viel Sekunden sie geknackt werden können. In einem Video zeigt er, dass ein Stahlschloss in weniger als 30 Sekunden zu öffnen ist. Damit soll nun Schluss sein.

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In einem Abstand von 60 Zentimetern sei der Geruch für 99 Prozent aller Versuchspersonen absolut unerträglich. Anklagen wegen Körperverletzung müssen die Besitzer eines Skunklocks nicht befürchten. Die Chemikalien sind geprüft worden und sind in allen EU-Staaten und den USA zulässig.

Im Juni 2017 soll das Skunk-Schloss auf den Markt kommen. Der äußerst erfolgreiche Verlauf der zur Zeit noch aktiven Indigogo-Crowdfunding-Kampagne (nach 13 Tage) weißt auf die Zielerfüllung hin.