Silicium-Gel als Speichermedium in Lithium-Ionen-Batterien

19.11.2009 00:00

Dem Elektrofahrrad wie anderen Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft. Jedoch wird für die weitere Entwicklung der Marktchancen und die Tragfähigkeit der Projekte ausschlaggebend sein, wie effizient und kostengünstig die Akkus sind und vor allem wie groß die Reichweite von Elektrofahrrad oder Elektromobil sein kann.

Forscher der Uni Graz entwickeln derzeit an Akkus unter Verwendung von Silicium. Dieses hat eine zehnfach höhere Speicherfähigkeit als das bisher verwendete Graphit.

Im Rahmen des EU-Förderprojekts NanoPoliBat gemeinsam mit Varta Microbattery wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem ein Silicium-Gel auf ein Graphit-Träger-Material aufgebracht wird. Das Material kann nun bei unveränderter Lebensdauer mehr als die doppelte Menge an Energie speichern. Diese Technik ist dabei um einiges günstiger als andere bisher entwickelte. Problem bleibt die Speicherdichte der Materialien in der Gegenelektrode.

Alles in allem ist es ein hoffnungsvolles Projekt, dass bei Serienreife dem Elektrofahrrad und anderen Elektromobilen durch wesentlich bessere und günstigere Akkus zu weiterem Aufschwung verhelfen kann. Weitere Entwicklungen auf dem Gebiet werden aber nötig sein...

Bild: Stefan Koller vom Institut für technologische Chemie der TU Graz

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