NRW ist ein Spitzenreiter bei der Förderung von Elektromobilität

03.06.2013 18:49

Die nordrheinwestfälische Stadt Wuppertal ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. Weil die Stadt topographisch anspruchsvoll ist und nicht zuletzt weil man mit der Zeit gehen will, plädieren die Stadtväter für die Installation einer oder mehrerer E-Bike-Ladestationen nahe der wichtigsten Trassen. Der gemeinsame Antrag von CDU und SPD soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen am 3.7.2013 vorgelegt werden.

?Wir sind davon überzeugt, dass E-Bikes in Zukunft einen größeren Stellenwert in der Wahl der Fortbewegungsmittel einnehmen werden und Beispiele anderer Städte im Umland zeigen bereits, dass solche Ladestationen gut angenommen werden. Deshalb halten wir es zusammen mit unserem Kooperationspartner für notwendig, dass die Verwaltung gemeinsam mit den Wuppertaler Stadtwerken die Errichtung solcher E-Ladestationen nicht nur im Bereich der Elektro-Autos, sondern auch der Elektro-Fahrräder unterstützt. Die Stadt Wuppertal und die WSW (Wuppertaler Stadtwerke) sind im Bereich der E-Mobilität bei Fahrzeugen bereits seit Jahren als Vorreiter auf einem sehr guten Weg, jetzt gilt es, auch im Bereich der Fahrräder nachzuziehen?, erklärt Michael Schulte, Sprecher der CDU-Fraktion.

In NRW geschieht noch mehr: In den Landkreisen Wuppertal/Solingen und Remscheid gewähren Energieversorgungsunternehmen eine einmalige Beihilfe von 100-150 Euro beim Kauf eines Pedelecs. Nur leider kennen zu Wenige die Möglichkeiten solcher Förderprogramme, bemängelt der ADFC. Zur Zeit ist die Prämie allerdings noch an den Bezug von Ökostrom gebunden. Das schließt zwar einen großen Teil an Kunden aus, passt aber zusammen. Denn es ist sinnvoll, eine umweltfreundliche Fortbewegungsart nicht unter der Verwendung von Strom, der die Umwelt belastet, zu propagieren.

Alle Infos gibt es unter:

www.wsw-online.de

www.stadtwerke-solingen.de

www.ewr-gmbh.de