München beschließt Förderprogramm für Lastenräder mit und ohne Elektroantrieb

Die Stadt München beweist Innovationskraft und Voraussicht: Das aktuell beschlossene Förderprogramm "Lastenräder" sieht vor, dass Gewerbetreibende ein Jahr lang die umweltfreudlichen und höchst flexiblen Fortbewegungsmittel im täglichen Einsatz testen. Die Stadt München wird die Lastenräder und Lastenpedelecs anschaffen und den Gewerbetreibenden zu günstigen Konditionen bereitstellen, hieß es in einer Pressemitteilung.

Nach einem Jahr können die Tester entscheiden, ob sie die Lastenräder für die Dauernutzung erwerben wollen. Parallel wird das Pilotprojekt wissenschaftlich dokumentiert.

Den entsprechenden Antrag zum Förderprogramm hatten die Grünen gestellt: Dazu Stadtrat Herbert Danner: "Lastenräder und Lastenpedelecs haben für geeignete Betriebe klare Vorteile. Sie senken die Mobilitätskosten und verschaffen Zeitgewinne, weil Strecken genutzt werden können, die für den Kfz-Verkehr gesperrt sind. Darüber hinaus erleichtern sie die Parkplatzsuche. Zudem geben Lastenräder und Lastenpedelecs den Betrieben ein werbewirksames modernes Image als nachhaltige Unternehmen".

"Das Vorgehen der Stadt birgt hier große Chancen und geringe Risiken. München kann sich als moderne Radlhauptstadt positionieren, die stadtverträgliche Mobilität auch beim Wirtschaftsverkehr fördert. Infolge geringerer Immissionen und geringerem Platzverbrauch liegen die Vorteile für die Stadt auf der Hand. Wir hoffen dass aufgrund der Vorbildwirkung sich viele Betriebe anschließen," erklärte Stadtrat Paul Bickelbacher anschließend im Ausschuss.

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