Londoner Leichtgewichte: Upstart Sport und Modell T von Momentum Electric

Elektrofahrräder haben ihr Image des Schwergewichts längst abgelegt. Wie geschmeidig Bikes mit Elektromotor sein können, beweist die Londoner Firma Momentum Electric, deren 2013er Modell "Upstart Sport" gerade einmal 14,5 Kilogramm wiegt.

Momentum-Gründer Andreas Törpsch: "Wir haben einen leichten Vorderradantrieb mit einem nicht ganz so großen und deshalb auch relativ leichten Akku kombiniert". Törpsch, der für den Verein Extraenergy lange Zeit Elektrofahrräder getestet hat, baut seit einem Jahr selbst E-Bikes.

Das geringe Gewicht beim Upstart Sport machen die schmalen Reifen, der schlanke Alurahmen und ein nicht einmal zwei Kilogramm schwerer Vorderradmotor möglich. Damit ist es auch nicht auf einen großen und entsprechend schweren Akku angewiesen. Das 324-Wattstunden-Akkupack (36 Volt, 9 Amperestunden) in Lithium-Ionen-Technik ist hinter dem Sitzrohr platziert. 55 Kilometer weit soll der Akku reichen.

Ein weiterer Clou ist der Kraftsensor im Tretlager, der dafür sorgt, dass der Motor im Vorderrad nur dann anläuft, wenn der Radler ordentlich in die Pedale tritt. Die Regelung des Motors ist dabei kaum spürbar. Das puristische Stadtrad ist dementsprechend auch schmal im Preis und kostet unter 1400 Euro.

Weniger sportlich als das "Upstart Sport" kommt das zweite Modell von Momentum Electric daher. "Model T" hat einen braven Tiefeinsteiger und ist mit Schutzblech, Licht und Gepäckträger ausgestattet.

Mit diesen beiden Rädern hat es Momentum Electric auf der Ispo Bike 2013 beim Brandnew Award ins Finale geschafft.

Elektrofahrrad von Momentum Electric
Elektrofahrrad von Momentum Electric
Elektrofahrrad von Momentum Electric
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