KTM und Tourismus-Region Oberösterreich setzen gemeinsam auf E-Bikes

27.04.2016 13:07

Oberösterreichs Touristiker und der Innviertler Rad-Hersteller KTM wollen in Zukunft gemeinsam in die Pedale treten. "Wir haben die Vision, die führende E-Bike-Destination Europas zu werden, vor allem was den Radtourismus an Flüssen betrifft," erklärte der Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus Andreas Winkelhofer gegenüber den Oberösterreicher Nachrichten. Stefan Limbrunner, Marketingchef bei KTM ergänzt: "Wo KTM auftritt, soll auch Oberösterreich sichtbar sein." Dabei nennt konkrete Zahlen: Habe man vor fünf Jahren noch 1000 E-Bikes produziert, seien es in diesem Jahr Jahr schon 50 000 Stück. E-Bikes seien einfach viel komfortabler geworden und erlauben es Menschen dorthin zu kommen, wo es zu Fuß zu weit, mit dem Auto verboten, und mit dem normalen Rad viel zu beschwerlich sei. Man beobachte, dass E-Biker immer mehr die Wanderer ablösen.

Die Österreicher setzen nun beim Tourismus also verstärkt auf den elektronischen Drahtesel. Schon lange habe man 15 Prozent Radurlauber und jeder Fünfte würde während seines Aufenthalts aufs Rad steigen. Das Spektrum ist dabei groß: Es reicht vom Genuss- über den Rennradfahrer bis zum Mountainbiker. Auch die Gasstronomen zeigen sich begeistert vom E-Bike-Aufschwung. Sehe man die Besitzer von E-Bikes doch als zahlungskräftig an. Radler erreichen nun auch den Wirt am Berg, der vorher mit dem Rad für Viele unerreichbar war.

Beim Thema Wegefreiheit zieht man allerdings die Bremse. Es sei unrealistisch, dass Jeder überall fahren darf, wo er nur will. Äußerte sinngemäß Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Michael Strugl. Forststraßen seien weiterhin tabu. Er verwies aber auf künftige Angebote wie die neue Transnationalpark-Tour, die genügend Möglichkeiten für Mountainbiker bieten würde.

  • Herrengruppe mit E-Bikes