Kommen E-Bikes auf die Dopingliste?

08.02.2016 14:44

Eine Teilnehmerin bei den Querfeldein-Weltmeisterschaften in Belgien hat ihr Bike mit einem Motor "gedopt". Und das soll kein Einzelfall sein. Insider vermuten sogar, dass sich noch mehr Radsportathleten innovative E-Bike-Technologie zu nutze machen, um systematisch zu betrügen und mit Motorunterstützung die Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen.

"Angesichts des beträchtlichen Schadens, den die Angelegenheit dem Radsport im Allgemeinen und dem europäischen Radsport im Besonderen zufügt" fordert der Europäische Radsportverband UEC vom Verursacher eine Wiedergutmachung.

Am 30. Januar hatten Kontrolleure die 19-jährige Femke Van Den Driessche überführt, einen verbotenen Hilfsmotors genutzt zu haben. Für erwischte "Motordoper" werden nun drakonische Strafen verlangt. "Wenn man so einen Motor jetzt bei einer Frau entdeckt hat, dann heißt das, dass das unter den Männern schon früher im Umlauf gewesen sein muss. Man hat nur nichts gefunden," äußerte die fünfmalige Weltmeisterin Trixi Worrack in Bezug auf die Ereignisse.

Über die technischen Details können wir unseren Lesern leider noch nichts Näheres verraten - was zweifelsohne interessant wäre.

  • eBike News Femke Van Den Driessche - Foto: BELGA