Kaufberatung Kinderanhänger

21.04.2015 10:09

Elektrofahrräder und Fahrradanhänger sind eine perfekte Kombination. Besonders für Familien ist das Dreamteam E-Bike und Kinderanhänger eine wahre Erleichterung, wenn das Bike kräftig mit zieht. Mit Hilfe der Motorunterstützung werden Anfahren und das Bewältigen von Anstiegen spielend leicht. Aber Achtung: S-Pedelecs sind für die Nutzung mit Kinderanhänger nicht zugelassen! Denn die Hersteller verweisen darauf, dass Anhänger nicht schneller als mit einer Unterstützung von 25km/h bewegt werden dürfen.

Kinderanhänger in der STVO

Auch die STVO redet hier ein Wörtchen mit: So dürfen laut Straßenverkehrsordnung hinter Fahrrädern, in Anhängern, die zur Beförderung von Kindern gedacht sind, bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Personen mitgenommen werden.

Kauftipps Kinderanhänger

Wer das E-Bike schon im Keller stehen hat und angesichts des nahenden Sommers noch über die Anschaffung eines Kinderanhängers nachdenkt, bekommt von uns einige Kauftipps:

Grundsätzlich werden Kinderanhänger als Ein-oder Zweisitzen angeboten. Auch wer nur ein Kind transportieren möchte, kann über die Anschaffung eines Zweisitzers nachdenken, denn darin lässt sich auch erheblich mehr Gepäck verstauen. Aber achten Sie darauf, dass Ihr Gespann nun wesentlich länger und vor allem auch breiter ist. Machen Sie am besten Probefahrten!

Gute Bremsen und Fahrradständer

Wichtiger Punkt: Schauen Sie bei Ihrem E-Bike auf die Bremsen! Diese müssen, da der Anhänger meist selbst keine Bremsen hat, durch das zusätzliche Gewicht mehr leisten. Mit hydraulischen Felgenbremsen oder Scheibenbremsen geht man hier auf "Nummer sicher".

Wenn Sie den Anhänger in Kombination mit einem Fahrrad verwenden, empfehlen die Hersteller außerdem die Nutzung eines Fahrradständers. Wenn Ihr E-Bike nicht mit einem Ständer ausgestattet ist, lässt er sich leicht nachrüsten.

Zusatzsicherung bei Anhängerkupplung und Federung

Besondere Sicherheit ist bei der Anhängerkupplung gefragt. Achten Sie darauf, dass diese mit einer Zusatzsicherung ausgestattet ist! Falls es mit der Primärkupplung mal Probleme gibt, sollten zusätzliche stabile Fangbänder vor Unfällen schützen.

Machen Sie beim Kauf Ihres Kinderanhänger die Qualität der Federung zum Ausschlusskriterium! Je kleiner die Kinder sind, die sie transportieren wollen, um so wichtiger ist es, dass die Kids vor Stößen und Stauchungen geschützt werden, denn das Knochengerüst ? vor allem bei Babys ? ist noch sehr anfällig. Deshalb sollte das Fahrzeug Unebenheiten so weit wie möglich schlucken. Achten Sie auf Modelle mit verstellbarer Federung, die sich je nach Körpergewicht anpassen lässt.

Sitzstützen bieten Sicherheit

Je nach Größe und Alter des Kindes bieten entsprechende Sitzstützen, die Kopf und Rumpf schützen, besten Komfort für die Kleinen. Babys reisen am besten in speziellen Hängematten, bzw. Sitzstützen, die eine liegende und besonders gut federnde Position erlauben.

Auch wenn der Nachwuchs davon nicht begeistert ist: Wie im Auto, besteht auch im Anhänger Anschnallpflicht! Sicherheitsgurte mit Schnellverschluss erleichtern das Anschnallen ungemein.

Beleuchtung und Signale

Da der Kinderanhänger, je nach Bauart, die Rücklichter des Rades verdecken kann, ist es ratsam, zusätzliche Rückleuchten zu montieren. Installieren Sie in jedem Fall das gesamte Reflektoren-Set, das bei den Anhängern mitgeliefert wird!

Sicherheits- bzw- Signalwimpel erhöhen die Sichtbarkeit und machen die Fahrt damit sicherer. Nutzen Sie das wichtige Zubehör, nicht zuletzt, weil es bei den kleinen Passagieren gut ankommt.

Nicht Pflicht, aber dennoch empfehlenswert für die kleinen Mitfahrer ist das Tragen eines Schutzhelms im Anhänger. Auf diese Weise können Sie den Nachwuchs auch frühzeitig an das Tragen eines Helmes gewöhnen.

  • Kinderanhänger Thule Chariot

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.