Immer mehr junge Käufer entscheiden sich für ein Elektrofahrrad

18.11.2013 17:42

Wie das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Schlegel und Partner mitteilte, hat sich der Elektrofahrrad-Markt hinsichtlich der Käuferstruktur deutlich gewandelt. Während 2010 die Käufer ab 50 Jahren mit 50 Prozent noch die stärkste Gruppe der Käufer von Elektrofahrrädern bildeten, waren es 2012 die 18- bis 50jährigen, die mit 60 Prozent die klare Mehrheit ausmachten.

Schlegel und Partner führen die steigenden Kraftstoffpreise, die deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen in Ballungsräumen, den unzureichenden und teuren ÖPNV, aber auch ein steigendes Umweltbewusstsein als Argumente für den Wandel ins Feld.

Für die Generation 50+ sei das Elektrofahrrad noch hauptsächlich zum Einkaufen und im Freizeit-Bereich interessant. Die Jüngeren sehen das Elektrofahrrad viel mehr als Transportmittel im Alltag und in erster Linie als Fortbewegungsmittel hin zum Arbeitsplatz.

Was die Forscher gleichzeitig beobachten ist, das der Anteil von 18 bis 35-jährigen mit eigenem Auto gesunken ist. Das bestätigen auch die Zahlen einer Untersuchung des Instituts für Verkehrswesen.

Was bisher nur als Ausdruck von Lifestyle wahgenommen wurde, nämlich das Nutzungsverhalten von Elektrofahrradfahrern, ist längst zur bedeutenden Mobilitätsalternative geworden, die nach eigenen Konzepten verlangt. Denn für die Nutzung des E-Bikes als vollwertiges Verkehrsmittel seien noch Weiterentwicklungen nötig. So das Fazit der Studie.


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