Immer mehr Arbeitnehmer entscheiden sich für ein Dienstrad

15.07.2016 09:59

Die Mobilität ist im Wandel. Firmenwagen verlieren besonders in der Großstadt ihre Attraktivität. Dadurch erlebt die Fahrradbranche einen Aufschwung im Dienstsektor. "Fahrradfahren ist längst nicht mehr nur etwas für das sonnige Wochenende. Mehr als drei Viertel aller Wege liegen im Entfernungsbereich bis zehn Kilometer und das Fahrrad kann innerstädtisch nachweislich auf den kurzen Strecken das schnellste Verkehrsmittel sein. Daher nutzen viele Arbeitnehmer heute bereits ihr Rad, um so gesünder und günstiger zu ihrem Arbeitsplatz zu fahren", weiß Ronald Bankowsky, Inhaber von Mein-Dienstrad.de, einem großen Leasing-Vermittler für Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs. Seit 2012 bringt das Unternehmen Arbeitnehmer auf den Sattel ? Hersteller- und Marken-unabhängig.

Gleiche Steuervorteile für Diensträder

Eine Änderung im Steuergesetz von 2012 hatte den Weg für diese Entwicklung geebnet. "Mehr als drei Viertel aller Wege liegen im Entfernungsbereich bis zehn Kilometer und das Fahrrad kann innerstädtisch nachweislich auf den kurzen Strecken das schnellste Verkehrsmittel sein. Daher nutzen viele Arbeitnehmer heute bereits ihr Rad, um so gesünder und günstiger zu ihrem Arbeitsplatz zu fahren", ergänzt Bankowsky.

Leasingverträge mit Versicherung und Wartungsservice

Firmen schaffen die Räder an - meistens per Leasing, wobei ein Wartungsvertrag und eine Versicherung meistens inklusive sind. Per Gehaltsumwandlung nutzen Arbeitnehmer dabei Steuervorteile und günstige Kaufoptionen. Dabei bleibt dem Nutzer stets selbst überlassen, wann und wie sie die Räder fahren ? egal, ob für den Arbeitsweg oder für private Touren. In Zahlen:

Als sogenannter geldwerter Vorteil muss die private Nutzung mit einem Prozent des Listenpreises im Monat versteuert werden. Das heißt konkret, dass für ein Bike, das 2500 Euro gekostet hat, monatlich 25 Euro fällig werden. Das sind im Jahr 300 Euro, die versteuert werden müssen. Dieser Betrag wird einfach zum Einkommen hinzugerechnet und entsprechend veranschlagt. So kostet das Rad den Arbeitnehmer ungefähr 130 Euro netto im Jahr.

Ein weiterer Vorteil: Nach Auslaufen des Vertrages (meistens drei Jahre) kann der Arbeitnehmer das Rad für zehn Prozent des Neupreises übernehmen.

  • Radlergruppe in der Stadt

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