Im Herbst mindestens 8 Lichtquellen am Rad!

12.10.2015 09:49

Das nasskalte Wetter ist noch lange kein Grund, dass Fahrrad oder E-Bike im Keller stehen zu lassen. Wer sich richtig kleidet und ein intaktes Fahrrad fährt, kommt auch gut voran bei Dunkelheit, Laub-klitschigen Straßen, Regenwetter und Kälte.

Gute Beleuchtung ist das A und O

Einer der wichtigsten Punkte ist die Beleuchtung. Ein Frontscheinwerfer und ein weißer Reflektor vorn, ein Rücklicht mit eingebautem Reflektor und ein roter Rückstrahler hinten sind dabei unerlässlig. Zusätzlich zu empfehlen sind zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen und Reflektoren an den Rädern. Zudem sind Reflektoren am Helm, an der Hose und am Rucksack sehr hilfreich. Es lohnt sich regelmäßig die Verkabelung zu prüfen, damit man nicht plötzlich im Dunkeln steht.

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Gut tut auch, wer seine Lichtanlage auf moderne LED-Technik umrüstet. LEDs sind nicht nur in punkto Lichtleistung und Halogentechnik um ein Vielfaches überlegen, sie verbrauchen auch wesentlich weniger Energie. Dabei sollte man auf ein möglichst homogenes und nicht zu schmales Lichtfeld achten. Und das nicht nur vor dem Rad, sondern auch noch in 30 Meter Entfernung. Moderne Scheinwerfer lassen es sogar zu, die Lichtstärke zu regeln.

Wird das Licht mit Akku betrieben, ist darauf zu achten, dass Batterien bei Kälte wesentlich weniger Leistung bringen. Darauf sollten auch Fahrer von E-Bikes Rücksicht nehmen. Darüber, was beim E-Bike in der Kalten Jahreszeit zu achten ist, haben wir bereits berichtet.

Kette und Bremsen warten

Auf viel Wasser reagieren Kette und Bremen. Hier bitte regelmäßig prüfen, ob Bremsklötze getauscht, oder die Kette geschmiert werden muss! Und Achtung: Pedale werden durch Nässe rutschig. Gutes Schuhwerk mit rauer Sohle, hilft, Abrutschen zu verhindern.

Bei der Kleidung sind Jacken und Hosen mit atmungsaktiven Membranen empfehlenswert. Darunter schwitzt man weniger, als bei normaler regenfester, beschichteter Kleidung. Wer noch immer keinen Helm hat, findet vielleicht jetzt die Zeit, sich für ein Modell zu entscheiden. Denn die Rutschgefahr im Herbst und Winter ist um ein Vielfaches erhöht. Atmungsaktive Untermützen sorgen für warme Ohren.

Im übrigen dürfen Radfahrer die Straße nutzen, wenn der Gehweg nicht geräumt ist. Ansonsten sind Radfahrer verpflichtet, den Radweg zu nutzen, sobald er mit dem blauen Verkehrszeichen gekennzeichnet ist.

Wer breite Reifen hat, z.B. Mountainbikefahrer, ist klar im Vorteil. Bei Fahrern mit schmaleren Reifen kann es helfen, etwas Druck von den Reifen zu lassen, das erhöht die Reifentraktion. Grundsätzlich ist auf Reifen mit gutem Profil zu achten.

  • pixabay-e-bike im Herbst

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