Für ein sicheres Miteinander: Bike-Sense klopft Autofahrer auf die Schulter

22.01.2015 13:34

Um Rad- und Autofahrer noch besser im Straßenverkehr zu schützen, setzt Jaguar Land Rover auf eine intelligente Technologie und reagiert damit auf den stetig wachsenden Fahrradverkehr auf den Straßen.

Die Neuentwicklung dürfte auch die Fachverbände freuen, die schon lange die Einführung von Systemen, mit denen Autofahrer vor Radfahrern im toten Winkel gewarnt werden, fordern. Der Clou an der Erfindung des britischen Autoherstellers Jaguar Land Rover ist dabei nicht allein die Erkennung von Zweiradfahrern, sondern die Art, wie der Fahrer darauf aufmerksam gemacht wird.

Einerseits überwachen Sensoren die Regionen links und rechts neben und hinter dem Auto und erkennen, ob sich ein Motorrad oder ein Radfahrer von hinten nähert. Andererseits verlässt man sich hierbei nicht auf ein schlichtes Warnsymbol. So verändert gleich die gesamt Türinnenverkleidung ihre Farbe stufenweise von gelb bis signalrot auf der Seite, von der sich ein Radfahrer nähert. Das Audiosystem erzeugt gleichzeitig auf der entsprechenden Seite das Geräusch einer Fahrradklingel. Nähert sich ein Motorrad wird entsprechend ein Motorengeräusch eingespielt. Und kaum zu glauben, aber der Fahrzeugsitz klopft dem dem Fahrer auf der entsprechenden Seite von hinten an die Schulter.

Doch das ist noch nicht alles. So verhärtet sich der Widerstand des Gaspedals, wenn der Fahrer beim Abbiegen Gas gibt, während sich ein Radfahrer im toten Winkel befindet. Besonders freuen dürfte alle Radfahrer, dass die Türgriffe blockieren, wenn im Auto eine Tür geöffnet werden soll, während sich ein Radfahrer von hinten nähert.

Noch ist es nur eine Konzept-Studie, die aber in nicht all zu langer Zeit in Fahrzeugen des britischen Unternehmens zu finden sein wird.

  • Auto mit Bike-Sense-Technologie

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.