Ferngesteuerte Pingbell lässt hören, wo das Bike steht

30.11.2015 10:41

Wer regelmäßig an Bahnhöfen, auf großen Plätzen oder in Fahrradparkhäusern sein Fahrrad abstellt, vergisst schon mal, wo genau das E-Bike steht. Außerdem verliert man im Gewirr von hunderten von E-Bikes schon mal den Überblick. (Um die Bahnhöfe von Amsterdam und Utrecht parken übrigens täglich bis zu 10 000 Fahrräder, in Münster sind es immerhin noch an die 6000.)

Pingbell lässt sich orten

Ein niederländisches Unternehmen hat sich dafür jetzt eine Lösung überlegt: Das Designbüro Frolic hat dafür eine Fahrradklingel entwickelt, die sich per Smartphone orten und ferngesteuert klingeln lässt.Die Superklingel namens "Pingbell", soll wie ein Funkschlüssel, der die Blinklichter des Autos aufleuchten lässt, helfen, das Fahrzeug zu finden. Der Clou ist, dass Pingbell wie eine herkömmliche Fahrradklingel aussieht. Doch sie kann eben nicht nur mit dem Daumen, sondern auch über Bluetooth mit einer App zum Klingeln gebracht werden.

Klingeln oder leuchten

Die Funktionsweise ist im Prinzip sehr einfach: Das Smartphone speichert mit der zugehörigen App automatisch den Abstellort, sobald das Bike samt Pinkbell irgendwo abgestellt wurde. Auf einer Karte wird der Standort dann genau angezeigt. Wird man trotzdem nicht fündig hilft die Kingel mit und lässt hören, wo das Bike steht. Wem das zu auffällig ist, der kann die Pingbell auch nur aufleuchten lassen.

Bisher nur Pingbell-Prototyp realisiert

Die Frolic-Designer haben bereits einen Prototypen realisiert. Die Kickstarter-Crowdfounding-Kampagne mit einem Finanzierungsziel von 40.000 ? war leider nicht erfolgreich. Doch das Kapitel Pingbell ist noch nicht geschlossen, die Idee ist einfach zu gut. Elektrofahrrad24 bleibt dran.

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