E-Bike im Winter - Tips und Tricks für sorgenfreies Elektrofahrrad-Radeln

04.12.2012 15:00

Eisige Temperaturen, erster Schnee: Wer sich ein E-Bike zugelegt hat, kann das ganze Jahr hindurch fahren. Die Tipps für Elektrofahrrad-Radeln im Winter:

Genussvolles Winterradeln erfordert etwas Pflege, und die sollte beim Elektrofahrrad sorgfältig ausfallen.

Wir empfehlen die Reinigung mit wenig Wasser, mit Schwamm oder weicher Bürste. Das Akkugehäuse wird vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgewischt. Ist Salzwasser oder viel Regen im Spiel, werden die Kontakte am Fahrrad und am Akku gereinigt, anschließend die Kontakte mit Polfett konserviert.

Die richtige Lagerung ist bei dieser Jahreszeit besonders wichtig. Das E-Bike muss vor Feuchtigkeit und Korrosion geschützt werden. Das E-Bike ist am besten in einem Raum untergebracht, der nicht kälter als zehn Grad ist. Andernfalls sollte der Akku abgenommen und in der Wohnung gelagert werden.

Bei Temperaturen bis -10 Grad kann der Akku problemlos genutzt werden, da er sich selbst durch die Stromentnahme warm hält. Darum ist es auch wichtig, im Winter sofort mit Unterstützung loszufahren. Am Ziel angekommen, empfehlen wir den Elektrofahrrad-Akku wieder mit ins Warme zu nehmen. Da sich der Akku minimal selbst entlädt, sollte er bei Nichtbenutzung des E-Bike alle ein bis zwei Monate nachgeladen werden. Nach dem Ladevorgang ist der Akku dann vom Ladegerät zu trennen.

Die Beleuchtung sollte natürlich auch im Winter intakt sein. Bremsbeläge und Kette werden in der kalten Jahreszeit stärker beansprucht und wollen ebenfalls gut gewartet sein und regelmäßig geprüft werden.