Das erste kettenlose Elektrofahrrad, das Mando Footloose, erreicht den deutschen Markt.

09.10.2013 14:44

Der koreanische Autozulieferer Mando hat sich das weltweit erste faltbare Elektrofahrrad ohne Kette ausgedacht. Das Mando Footloose erzeugt durch Treten Strom für den Motor. Hinter dem Tretlager sitzt der Generator, der die Trittenergie in den Motor einspeist. Dabei werden die Umdrehung der Räder, die Trittfrequenz, die Steigung und der erzeugte Strom permanent gemessen. Die automatische Gangschaltung des Mando Footloose wird dann je nach Datenlage aktiviert.

Der hinten sitzende Nabenmotor hinten macht so per Software aus dem Rad wahlweise ein Elektrofahrrad (max. 25 kmh), einen ePOD, mit einem Mix aus Motor- und Pedalantrieb oder einen elektrischen Roller.

Die zurückgelegte Entfernung und der Ladezustand des Akkus lassen sich am abnehmbaren Display ablesen. Ohne Display ist das Elektrofahrrad nicht nutzbar und somit ideal sogar vor Diebstahl geschützt.Das futuristisch anmutende Mando Footloose ist mit einem Aluminiumrahmen und einseitig aufgehängten Rädern ausgestattet. Für das Design ist der britische Industriedesigner Mark Sanders, der dafür schon mit dem Red Dot Design Award und dem iF Design Award ausgezeichnet wurde, verantwortlich.

Anhängig von den jeweiligen Straßenverhältnissen kommt man mit einer Akku-Ladung 45 Kilometer weit. Ein Nachteil: Bei leerem Akku bewegt sich das Bike allerdings nicht vom Fleck.

Über einen Hebel am Rahmen ist das sehr leichte Mando Footloose schnell auf Kofferraumgröße zusammengefaltet. Premiere feierte das Elektrofahrrad bereits auf der ?Eurobike? 2012. Nun ist das gute Stück für knapp 4000 Euro in limitierter Auflage in einem Pop-Up-Store in Berlin zu haben.

  • Mando Footloose, klappbar, ohne Kette

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