BionX und BMW bereichern mit dem MINI Citysurfer Concept den Scooter Markt

05.12.2014 09:32

BMW und BionX setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort. Nach dem i-Pedelec Faltrad kommt nun mit dem MINI Citysurfer Concept Scooter ein neues urbanes, stylisches, wie praktisches Fortbewegungsmittel. "Ein Scooter-Antrieb fügt sich ideal in unser Produktportfolio ein und hier konnten wir auch unsere Erfahrungen aus dem Faltradprojekt einbringen. Es ist ein Zeichen des großen Vertrauens seitens BMW, dass wir als Kooperationspartner für dieses spannende Projekt angefragt wurden. Aufgrund der zurückliegenden positiven Erfahrungen mit dem BMW Entwicklungsteam haben wir unsere Zusammenarbeit natürlich gerne zugesagt", erklärt Paul Gingl, VP of Business Development bei BionX.

Der MINI Citysurfer Concept Scooter soll vielfältige Einsatzmöglichkeiten bieten. Beste Voraussetzungen bringt das Gefährt durch seine kompakte Bauweise, die Faltbarkeit und sein geringes Gewicht von rund 18 Kilogramm mit. Das MINI Citysurfer Concept ist für die alleinige Nutzung auf Kurzstrecken, aber auch für die Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln ideal geeignet. So ist ein problemloser Transport im Kofferraum des PkW oder in Bussen und Bahnen möglich. Durch das Einspur-Konzept benötigt der Scooter minimalen Verkehrsraum und erreicht für motorisierte Fahrzeuge nicht erreichbare Regionen eines Stadtgebiets.

Der getriebe- und geräuschlose BionX Nabenmotor im Hinterrad wird per Daumengas gesteuert und bringt eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h mit einer maximalen Reichweite von 25 Kilometern. Doch ganz ohne Anstrengung geht?s nicht: Der elektrische Antrieb des MINI Citysurfer Concept wird erst bei Erreichen einer durch Anschub des Fahrers erzielten Mindestgeschwindigkeit aktiv. Abgeschaltet wird der Motor über den Bremshebel.

Im Rahmen fest verbaute BionX Lithium-Ionen-Akkus werden über einen 12-Volt-Anschluss im Automobil oder an der Haushaltssteckdose geladen. Eine Aufladung ist auch während der Fahrt über die Bremsenergie-Rückgewinnung möglich. Wobei der Scooter jederzeit auch unabhängig vom elektrischen Zusatzantrieb mit Muskelkraft, ohne motorbedingten Rollwiderstand, gefahren werden kann.

Die großen Räder mit Luftbereifung sorgen auch auf unebenen Wegstrecken für bequemes Fahren. Zur Ausstattung gehören außerdem ein tief angeordnetes Trittbrett, ein stabiler Fahrzeugrahmen und ein in der Höhe verstellbaren Lenker; drei voneinander unabhängige Bremssysteme und hydraulische Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad.

Ein großes Plus des Scooter: Durch die aufrechte Fahrposition gibt es eine gute Rundumsicht und Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.

Was die Nutzung betrifft, haben die Entwickler die gesamte Bandbreite individueller, urbaner Mobilität im Blick: Berufspendel- und Schulwegverkehr, Sight Seeing und Shopping oder touristische Ausflüge.

  • Elektroroller

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