Smacircle S1: Das kleinste, leichtestes Falt-eBike der Welt – dank Crowdfunding

25.07.2017 08:07

Dass eBikes die Zukunft sind, predigen wir von ELEKTROFAHRRAD24 ja immer wieder. Die eBike-Branche selbst bedient sich aber auch moderner Wege, um ihre innovativen Produkte zu verwirklichen. Beispiel gefällig?

Five Easy Steps

Smacircle S1, laut Herstellerangaben das kleinste und leichteste eBike der Welt, erblickte nämlich mithilfe eines erfolgreichen Crowdfundings das Licht der Welt. Sein Faltmechanismus ist so durchdacht wie skurril. Seine Kompaktheit verdankt es den beiden Gummirädern, die bei Nichtgebrauch passgenau in den Rahmen eingeklappt werden. So ist das Kurzstreckenradl mit nur fünf Handgriffen relativ unkompliziert auf- und abgebaut. Und das das Kleinod aus Karbon-Fiberglas gerade mal sieben Kilogramm auf die Waage bringt, ist es es im Nu für den Transport in einer Tasche oder den öffentlichen Verkehrsmitteln parat.

Reduktion aufs Wesentliche

Natürlich bringt diese Reduzierung aufs Wesentliche gewisse Einschränkungen mit sich. Die angegebenen zwölf Meilen Höchstgeschwindigkeit entsprechen etwa 20 km/h. Bei Steigungen jenseits der 15 Grad ist Schluss mit lustig – mehr gibt der Antrieb mit einem 240-Watt-Elektromotor nicht her. Nach rund 20 Kilometern sollte man sich tunlichst nach einer Steckdose umsehen und sich Gedanken über den Zeitvertreib der nächsten zweieinhalb Stunden machen, bis die SAMSUNG-Lithium-Akkus wieder voll geladen sind.

Fitness-Sattel

Es handelt sich nicht um einen klassischen Pedelec-Tretantrieb – statt Pedalen sind Fußstützen angebracht. Der Energiespeicher ist im Sattel untergebracht, der mit seiner Rollenform eher an eine Faszienrolle erinnert (vielleicht Potential für weitere Einsatzmöglichkeiten?). Selbiger Sattel und der Lenker sind höhenverstellbar. Die elektronisch unterstützten Bremsen verlangsamen den Motor und nicht die Räder. So kommt das Smacircle S1 in nur nur vier Metern von der Höchstgeschwinddigkeit zum Stillstand.

Gimmicks & Gadgets

Ein paar Schmankerl  gibt es auch noch: der Akku kann während der Fahrt auch Euer Smartphone powern. Eine passende App (für Android und iOS) sichert und entriegelt das Bike zudem.

Und was kostet der Spaß?

Inzwischen ist das Indiegogo-Projekt abgeschlossen. Das Crowdfunding bachte eine Akquise von über 290.000 US-Dollar ein. Wenn Ihr Interesse habt, habt Ihr die Wahl unter mehreren Leistungspaketen. Wenn Ihr Euch für das Early-Bird-Angebot entscheidet, gibt’s zum Preis von 649 US-Dollar noch einen Rucksack gratis. Die Auslieferung beginnt im Januar 2018. Später wird sich der Preis auf ca. 1.300 Euro belaufen.


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