DAS VCD-Modul „Fitness und Gesundheit“ – warum eBike-Fahren gut tut

27.07.2017 09:05

Ob Ihr selber schon eBike-Bekehrte seid oder andere von diesem coolen Fortbewegungsmittel überzeugen wollt – das Projekt „Pedelec statt Auto – aber sicher!“ solltet Ihr auf jeden Fall kennen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Projekt des Verkehrsclub Deutschland aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans. Denn damit will der VCD das

„[…] Elektro-Fahrrad (Pedelec) als umweltverträgliche, gesundheitsfördernde und sichere Alternative zum (eigenen) Auto weiter […] etablieren und so den (E-)Radverkehrsanteil gegenüber dem Motorisierten Individualverkehr […] erhöhen.“

Zu diesem Zweck hat der VCD gemeinsam mit externen Experten sogenannte eBike-Kursmodule entwickelt, die eBike-Fahrer über Verkehrssicherheit sowie über Fitness und Gesundheit aufklären.

VCD-Modul „Fitness und Gesundheit“

eBike-Fahren macht irre Spaß – aber wenn man dann noch liest, was man damit Gutes für seine Gesundheit tut, ist es gleich nochmal so schön. Daher haben wir von ELEKTROFAHRRAD24 uns das VCD-Modul „Fitness und Gesundheit“ einmal genauer angesehen. Heute stellen wir Euch die allgemeinen Fakten dahinter und drumrum vor und möchten dann zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas mehr ins Detail gehen. 

Prävention gegen Zivilisationskrankheiten

Dass der Überfluss in westlichen Gesellschaften auch seine Schattenseiten hat, wissen wir alle. Sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck machen den Menschen industrialisierter Nationen zunehmend zu schaffen. Eine einfache und effektive Prävention ist regelmäßige Bewegung. Jeder, der es liebt, bei einem Sprint während einer Grünphase seine Pumpe ordentlich auf Touren zu bringen, bringt damit seinen Kreislauf in Schwung, verbessert seine Ausdauer, nimmt leichter ab und stärkt sein Immunsystem.

150 Minuten moderate bzw. 75 Minuten intensive ausdauernde körperliche Aktivität pro Woche empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur präventiven Gesundheitsförderung. Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen lassen sich damit sage und schreibe um bis zu 50 Prozent reduzieren. Die sportliche Betätigung sollte allerdings mindestens zehn Minuten andauern.

Es ist nie zu spät um anzufangen!

Schlichtweg falsch ist die immer wieder gehörte Behauptung, dass ab einem bestimmten Alter oder jahrelanger Bewegungsabstinenz körperliche Aktivität keinen Mehrwert brächte. Wie es so schön heißt: es ist nie zu spät! 

Gratis, aber nicht umsonst

Dem Radfahren kommt unter den sportlichen Betätigungen besondere Bedeutung zu, denn: es ist gelenkschonend, findet an der frischen Luft statt, kann körperliche Aktivität mit alltäglichen Wegen verbinden und ist – anders als die (ungenutzte, ahem) Jahreskarte im Fitnessstudio – nicht mit einer Mitgliedsgebühr verbunden. Ausschlaggebend ist nicht die Intensität, sondern die Häufigkeit des Fahrens. Theoretisch verlängern nur 30 Minuten Radfahren am Tag Euer Leben um acht glücklich verbrachte Lebensjahre.

Warum eBikes noch besser geeignet sind als herkömmliche Fahrräder

So weit, so gut – jetzt kommen eBikes ins Spiel. Denn dank ihrer individuell anpassbaren Motorunterstützung bieten sie auch untrainierten und gesundheitlich eingeschränkten Menschen die Möglichkeit, sich regelmäßig zu bewegen. Dank des Elektro-Antriebes können somit Strecken, die vorher mit dem herkömmlichen Fahrrad zu weit oder anstrengend erschienen, nun ohne größere Probleme bewältigt werden.

Verkehrssicherheit im Alter

Und auch die mit steigendem Alter abnehmenden motorischen Fähigkeiten können reaktiviert werden. Wer sich als Autofahrer schon einmal über die Lahmarschigkeit von Opis hinterm Steuer mokiert hat, sollte sich als eBiker warm anziehen. Denn mit einem schnittigen eBike gelten quasi gleiche Bedingungen für alle. Da kann es schon mal passieren, dass eine silberhaarige Vorderfrau einen plötzlich pfeilschnell abhängt. Das Trainieren der Motorik durch regelmäßige Bewegung bleibt bis ins hohe Alter möglich und sinnvoll – das belegen Studien, die zeigen, dass die Motorik bei sportlich aktiven Personen der bei inaktiven überlegen ist. Nur wer rastet,rostet!

Egal, was Ihr heute vorhabt, wenn Ihr Euch aufs eBike schwingt: tut es mit dem guten Gewissen, dass Ihr Eure motorische Leistungsfähigkeit fördert, die Reaktionszeit verbessert und für mehr Beweglichkeit sorgt – und damit nach Expertenmeinung zu ziemlich vorbildlichen Verkehrsteilnehmern mutiert.


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