Es wird wieder ein bisschen enger auf dem eBike-Markt – Darfon bringt die Zweitmarke Votani nach Deutschland

18.12.2017 09:04

Wenn die Fachwelt ja sagt, gibts kein Halten mehr. Laut Aussagen von Darfon haben bereits über 160 Händler zugesagt, die schnell wachsende, neue e-Bike-Marke Votani ins Programm zu nehmen. In Belgien und den Niederlanden haben sich die Votani-eBikes des taiwanesischen Elektronik-Konzern Darfon bereits erfolgreich etabliert. Nun wollen die Asiaten den bereits hart umkämpften deutschen Markt erobern – schon zum Saisonauftakt 2018 soll es losgehen.

Herbert Hermann Votani-Vertriebsteam

Darfon bringt eBike-Zweitmarke 

Darfon hat in den vergangenen Jahren, genauer gesagt seit 2014, mit der sportiven eBike-Marke BESV Durchhaltevermögen bewiesen. Sollte man auch in Deutschland erfolgreich sein, will man in Europa weitere Absatzmärkte erschließen. "Nach der erfolgreichen Markteinführung von BESV im deutschsprachigen Raum sehen wir auch für Votani großes Potential, zumal wir hier ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis bieten. Die Zahlen aus den Niederlanden geben uns Recht," erklärte Tobias Schweter, Business Development Director bei Darfon Europe. Für die Schweiz stehen die Vertriebspartner auch bereits fest. Die Gespräche mit Österreich laufen noch.

Details zu den Votani-Modellen noch nicht bekannt

Mit der Modellpalette von Votani hat man vor allem den komfort-orientierten Alltags- und Freizeitradler im Visier. Egal ob Tiefeinsteiger, oder sportlicheres Gefährt – die Votani-eBikes sollen überwiegend in zeitlosem Schwarz lackiert sein und insgesamt in dezent farbigem Dekor daher kommen. Beim Mittelmotor verlässt man sich auf den Hersteller Bosch und stattet die Räder mit der "Active"-, "Active Plus"- sowie "Performance CX"-Linie aus. Im Programm sind derzeit vier Modelle mit unterschiedlichen Rahmenformen und Schaltungsvarianten. Je nach Preisklasse bringt der Akku 400 W oder 500 W mit. Weitere Details sind zur Zeit leider noch nicht bekannt.

Für Alle, die Darfon nicht kennen: Seit 1998 stellt das Unternehmen Keramik-Chips, zunächst für den internen Bedarf der Acer Gruppe (BenQ) her. Später wurde auch der Automobil- und Telekommunikationsbereich beliefert. Im Fokus steht die Miniaturisierung von Bauteilen.


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