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Neues E-MTB Trek Fuel+ für 2026 mit TQ HPR60 und Potenzial hoch drei

E-Bike Trek Fuel+

Als TQ im Sommer 2022 seinen HPR50 vorstellte, durfte Trek quasi als Gold-Partner das allererste E-Bike mit diesem Antrieb ausstatten. Die Wahl fiel damals auf das Trek Fuel EXe. Drei Jahre später gibt es inzwischen mit dem HPR60 einen direkten Nachfolger für den HPR50. Erneut zählt Trek zu den ersten E-Bike-Herstellern, die sich die nächste Generation des E-Bike-Systems schnappen und es als Basis für ein E-Bike nutzen. Und siehe da, auch hier begegnet uns ein direkter Nachfolger – das neue Trek Fuel+.

Sowohl in seiner Ausführung mit dem Carbon-Rahmen als auch in der später nachgeschobenen Variante mit Aluminium entpuppte sich das Trek Fuel EXe als gefragtes Modell. Daher liegt es nahe, wenn der US-amerikanische Hersteller bei dem Trail-Bike die Kombination mit dem TQ-Antrieb jetzt fortschreibt. Für die Neuheit bedeutet dies unter anderem einen drehfreudigeren und effizienteren Motor, größere Reichweiten dank erheblich mehr Kapazität und ein Display, das mehr als nur zwei Farben darstellen kann. Mindestens genauso gravierend sind diverse Änderungen am Rahmen und dem grundsätzlichen Konzept des vollgefederten E-Mountainbikes. So bildet zum Beispiel die überarbeitete Geometrie die Grundlage für drei mitunter sehr unterschiedliche Ausführungen des neuen Trek Fuel+ – frei nach dem Motto: Aus Einem mach Drei.

1. Neuer Rahmen für Trek Fuel+ 2026
2. Ein Nachfolger für den Nachfolger: TQ HPR60 am Trek Fuel+
3. Innovatives Rahmenkonzept mit Versionen EX, MX und LX
4. Trek Fuel+ EX: Ausgeglichen und vielseitig
5. Trek Fuel+ MX: Spielerisch um die Kurve
6. Trek Fuel+ LX: Hart im Nehmen
7. Preise und Ausstattung
8. Trek Fuel+ wird Teil von Project One MTB

1. Neuer Rahmen für Trek Fuel+ 2026

Schauen wir zu Beginn jedoch etwas allgemeiner auf bestimmte Merkmale des Rahmens. Denn obwohl das Trek Fuel EXe im Handel wirklich gut lief, gab es schon die eine oder andere kleine Schwäche. Trek hat versucht, diese auszumerzen und dabei die zweifellos vorhandenen Stärken beizubehalten. Nach Aussage des Herstellers ermöglicht das neue Rahmendesign einen vielseitigeren Einsatz des E-Bikes. Ihr sollt mit dem Trek Fuel+ mehr Antworten auf die Herausforderungen bekommen, die ein langer Tag auf en Trails in wechselndem Terrain bereithält. Dafür gibt es beispielsweise mehr Federweg. Aus den 150 Millimeter des Vorgängers an der Federgabel werden 150 Millimeter bis maximal 170 Millimeter. Für den Hinterbau sprechen wir von 145 Millimeter bis 160 Millimeter statt der 140 Millimeter bisher.

E-Bike Trek Fuel+
Neues Trek Fuel+ für die Saison 2026

Daraus resultieren mehr Komfort und mehr Kontrolle. In genau diese Richtung zielt auch der angewachsene Stack, sprich der Abstand von der Mitte des Tretlagers bis zum Lenker. In der Rahmengröße L etwa wächst er um 17 Millimeter an. Freuen dürften sich viele über den neu gewonnenen Platz im Sitzrohr. Dieser reicht aus, damit eine versenkbare Sattelstütze mit einer Länge von 200 Millimeter darin verschwindet. Gegen die übersichtlichere Gestaltung der Rahmengrößen hat vermutlich auch kaum jemand etwas einzuwenden. Künftig entfällt die Größe ML. Damit bleiben die fünf Größen S, M, L, XL, und XXL übrig. Damit einhergehend hat Trek die Einteilung der Körperlängen neu definiert, für die sich die jeweiligen Rahmengrößen eignen. Prüft gern einmal, ob ihr immer noch in die bislang gewohnte Größe fallt.

Neu ist zudem der Steuersatz, den Trek am Fuel+ verbaut. Am alten Fuel EXe griff der Hersteller zu einem Modell, das einzig allein Trek verbaute. Wer da irgendetwas im Nachhinein verändern wollte, landete schnell in einer Sackgasse. Nun trefft ihr dort auf einen gängigen Standard-Steuersatz, der sich bequem tauschen lässt.

Die Kette schleift? Das ist gewollt!

Auf Kritik stieß früher wohl auch der in der Kettenstrebe integrierte Schutz, der verhindern soll, dass der Lack Schaden nimmt, wenn die Kette beim wilden Ritt durchs Gelände an der Strebe aufschlägt. Den jetzigen Schutz könntet ihr recht schnell bemerken. Dann nämlich, wenn die Kette auf dem kleinsten Ritzel der Kassette aufliegt und schon beim bloßen Treten über den Kettenstrebenschutz streift. Nach eigenem Bekunden nimmt Trek ganz bewusst diesen Nachteil in Kauf. Dafür würde die Kettenstrebe an Stabilität gewinnen und auf einer für die interne Zugführung optimalen Höhe verlaufen. Zudem sorge der jetzt geringere Abstand zur Kette für weniger laute Geräusche, wenn diese auf der Strebe aufschlage. Ok. Mal sehen, wie sich das bei einer Testfahrt darstellt. Vermutlich geht Trek den Kompromiss an dieser Stelle ein und setzt darauf, dass viele von euch äußerst selten das Ritzel mit den zehn Zähnen nutzen. Wichtiger Zusatz: Trek hat den Kettenstrebenschutz als Verschleißteil konzipiert. Er kann sich durch intensiveres Entlangschleifen der Kette demnach abnutzen und muss dann erneuert werden.

Mino Link muss weichen

Nah dran an der Kettenstrebe ist die untere Aufnahme am Rahmen für den Dämpfer. Dort saß sonst immer ein Mino Link. Mit dessen Hilfe konntet ihr das Fahrwerk, die Geometrie und damit das Fahrverhalten des E-Bikes ändern. Dies übernimmt nun eine verschraubte Dämpferaufnahme. Die Lösung funktioniert jedoch im Grunde genau bisher auch. Für das Eintauchen des Dämpfers könnt ihr eine progressivere Position wählen oder eine moderatere. Davon hängt ab, ob ihr mehr Spielraum lasst, um Durchschläge zu verhindern, oder lieber den gesamten Federweg des Dämpfers beanspruchen wollt.

Kettenstrebenschutz am E-Bike Trek Fuel+
Tatsächlich kann die Kette selbst beim gewöhnlichen Pedalieren den Schutz der Kettenstrebe berühren, sobald sie auf dem kleinsten Ritzel aufliegt.

2. Ein Nachfolger für den Nachfolger: TQ HPR60 am Trek Fuel+

Neben dem Rahmen, seiner Geometrie und dem gesamten Fahrwerk wird vor allem der E-Antrieb das Fahrerlebnis mit dem Trek Fuel+ prägen. Als kleiner und leichter Motor mit einer geringeren Unterstützung fordert der TQ HPR60 auf alle Fälle aktiv zum Mitttreten auf. Dieses System möchte euch das Mountainbike erleichtern, aber nicht um jeden Preis. Dennoch könnt ihr euch auf einen hochwertigen Antrieb freuen. Sein auf 60 Newtonmeter angestiegenes Drehmoment erreicht bei niedrigeren Trittfrequenzen sein Maximum, als ihr das eventuell vom HPR50 kennt. Gleiches gilt für die Maximalleistung von 350 Watt.

Motor TQ HPR60 am E-Bike Trek Fuel+
Über die komplette Modellreihe hinweg erhält das Trek Fuel+ den HPR60-Motor von TQ.
Motor TQ HPR60 am E-Bike Trek Fuel+
Damit ihr den Motor auch konstant bei hoher Leistung fahren könnt, hat ihr TQ mit zusätzlichen Kühlrippen ausgestattet.

Antrieb effizienter, Akkuentnahme bequemer

Messungen von Trek haben ergeben, dass der HRP60 28 Prozent effizienter agiere und rund 125 Prozent mehr an Reichweite bietet. Letzteres liegt in erster Linie daran, dass TQ einen größeren Akku entwickelt hat, der statt über 360 Wattstunden nun über 580 Wattstunden verfügt. Dessen Entnahme hat Trek etwas vereinfacht. Zum Ausbau genügt ein Innensechskant-Schlüssel. Trotzdem dürften ihn viele von euch für das Aufladen weiterhin im E-Bike belassen. Das Ladegerät ist schlichtweg wesentlich schneller angeschlossen als der Akku entnommen.

Mit dem Range Extender von TQ und dessen 160 Wattstunden hängt ihr problemlos noch eine Extra-Runde dran. Oder aber ihr senkt mit ihm das Gesamtgewicht des E-Bikes erheblich. Wie das? In dem ihr den Hauptakku zuhause lasst und den Range Extender als einzigen Akku verwendet. Klar, damit sinkt die Reichweite natürlich drastisch. Aber angesichts eines Gewichts, das bei 18,8 Kilogramm startet, sei darauf verwiesen, dass sich das Trek Fuel+ selbst ohne Motorunterstützung absolut annehmbar fahren lassen sollte. Außerdem habt ihr durch den Verzicht auf den Hauptakku und den Griff zum Range Extender in der Summe weitere rund 1,7 Kilogramm gewonnen. Übrigens, laut Trek eröffnet diese Option anscheinend auch die Möglichkeit, ein Trek Fuel+ im Flugzeug mitnehmen zu können.

Entnahme des im Unterrohr integrierten Akkus am E-Bike Trek Fuel+
Zur Entnahme des Akkus löst man eine Verankerung im oberen Teil des Unterrohrs ...
Entnahme des im Unterrohr integrierten Akkus am E-Bike Trek Fuel+
... sowie ein Abdeckung unten am Rohr. Danach lässt er sich aus dem Rahmen herausziehen.

Farbiges Display

Passend zum sportlichen Ansatz von E-Bike und Antrieb beschränkt sich die Bedienung des HPR60 auf ein im Oberrohr integriertes Display sowie ein minimalistisch gehaltene Bedieneinheit am Lenker. Bei den jeweils vier teuersten Ausstattungen jeder Ausführung des Trek Fuel+ erhaltet ihr das HPR Color Display V04 von TQ. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kann es auf dem zwei Zoll messenden Bildschirm mehrere Farben darstellen. Oben auf dem Display erscheint die verbleibende Akkukapazität In der Mitte zeigen die jeweiligen Screens folgende aktuellen Fahrdaten an:

  • Akku-Ladezustand in Prozent
  • Reichweite in Kilometern
  • Antriebsleistung in Watt
  • Leistung der Fahrenden in Watt
  • Geschwindigkeit
  • Trittfrequenz in Umdrehungen pro Minute
TQ HPR Color Display am E-Bike Trek Fuel+
Das vollfarbige Display von TQ für den HPR60 verbaut Trek nur an auswählten Modellen.

Option für Anbau von Beleuchtung

Ab Werk ist an diesem E-Mountainbike kein Licht installiert. In allen Modellen mit einer elektrischen Kettenschaltung steckt jedoch die TQ Smart Box. Diese Komponente verfügt über Anschlüsse für ein Frontlicht und ein Rücklicht. Das Potenzial ist also vorhanden. Selbst E-Bikes mit mechanischer Schaltung lassen sich nachträglich mit einer TQ Smart Box erweitern.

Für das Anpassen der drei Unterstützungsstufen des TQ HPR60, das Berechnen von Reichweiten und Einsehen weiterer Information zu dem E-Antrieb gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ihr greift auf die TQ App zurück. Oder ihr nutzt die App von Trek. In der stecken zusätzlich unter anderem folgende Funktionen:

  • Aufzeichnung der Aktivitäten
  • Empfehlungen zur Einstellung des Reifen- und Federungsdrucks
  • Navigations- und Reichweitenfunktionen
  • Serviceerinnerungen
Bedieneinheit TQ Remote am E-Bike Trek Fuel+
Für das Wechseln der Unterstützungsstufe nutzt ihr am besten die kleine Bedieneinheit am Lenker.

3. Innovatives Rahmenkonzept mit Versionen EX, MX und LX

Hochwertige Rahmen mit praktischen technischen Kniffen sowie den TQ HPR60 bieten natürlich auch andere, richtig gute Fully-E-MTBs auf dem Markt. Was das Fuel+ von der Konkurrenz abhebt, ist ein Ansatz, den wir in dem Umfang noch bei keinem anderen E-Mountainbike gesehen haben. Trek hat ein E-Bike entwickelt, dabei aber gleich ein Trio im Kopf gehabt. Diese drei Ideen irren jetzt nicht etwa im neuen Fuel+ herum, sondern lassen sich Stück für Stück einzeln zum Leben erwecken. Es ist quasi ein Appell an eure Experimentierfreude. Eine Steilvorlage für jedes Schrauberherz. Und eine Insellösung, die alle diejenigen ausschließt, bei denen das Konto nur für ein einziges Trek reicht – oder nicht einmal das. Das gehört zur Wahrheit dazu.

E-Bike Trek Fuel+ EX
Trek Fuel+ EX
E-Bike Trek Fuel+ MX
Trek Fuel+ MX
E-Bike Trek Fuel+ LX
Trek Fuel+ LX

Wie sich Trek dem Thema nähert, verdient aus unserer Sicht jedoch Respekt und soll daher hier vorgestellt werden. Und zwar dient das Fuel+ mit einem einzigen Rahmen als Ausgangspunkt für drei Setups, für drei verschiedene Bikes. Alle drei hat Trek ausformuliert und bietet sie zum Verkauf an. Jedes der drei Modelle lässt sich jedoch in die jeweils anderen beiden verwandeln. Ein solcher Umbau erfordert dann vier Teile:

  • alternative Umlenkhebel für den Hinterbau
  • eine andere untere Dämpferaufnahme
  • eine neue Federgabel
  • ein hinteres Laufrad anderer Größe

Anderer Charakter und genauso gut fahrbar?

Theoretisch könnt ihr die originale Federgabel und das hintere Laufrad in leicht veränderten Größen an etlichen Fahrrädern tauschen. Gewöhnlich ändern sich dadurch jedoch entscheidende Merkmale der Rahmengeometrie wie zum Beispiel der Lenkwinkel und die Höhe des Innenlagers. In der Praxis wird sich das Fahrrad nach dem Umbau verändert fahren, im schlimmsten Fall stellt es sich als unfahrbar heraus. Trek behält diese Aspekte im Blick. Bei der Verwandlung eines Fuel+ würden sich kaum Veränderungen an der Geometrie ergeben. Zahlreiche Maße blieben unverändert oder wären beinahe identisch. Am ehesten seien Auswirkungen auf den Lenkwinkel messbar. Die Abweichung zwischen allen drei Setups betrage maximal ein Grad.

  • Lenkwinkel für Trek Fuel+ EX: 64,5
  • Lenkwinkel für Trek Fuel+ MX: 64,2
  • Lenkwinkel für Trek Fuel+ LX: 63,5
Untere Dämpferaufnahme am E-Bike Trek Fuel+ LX
Wie hier am LX-Modell lässt sich die Progression des Dämpfers über entsprechende Flipchips auch an den anderen Ausführungen des neuen Fuel+ anpassen.

Spezielles Zubehör für Umbau von Fuel+ EX, Fuel+ MX und Fuel+ LX

Eine zentrale Rolle bei dem Wechsel zwischen den drei Setups spielen die Umlenkhebel des Dämpfers am Hinterbau sowie die unteren Dämpferaufnahmen. Von den Umlenkhebeln gibt es drei Ausführungen – jeweils eine für das Trek Fuel+ EX, das Trek Fuel+ MX und das Trek Fuel+ LX. Hinzukommen zwei Versionen der unteren Dämpferaufnahme. Je nachdem, ob ein 27,5 Zoll großes Laufrad oder ein 29 Zoll großes Laufrad verbaut wird, entscheidet sich, welche Aufnahme die passende ist. Mit diesen beiden Teilen lassen sich die Rahmengeometrien an das gewünschte Setup anpassen und gleichzeitig die Progression des Dämpfers wählen. In Bezug auf die Federgabel gibt Trek Empfehlungen hinsichtlich des entsprechend möglichen Federwegs. Die Größe des Laufrades ist zum Glück ja eindeutig. Damit wären alle Teile für einen Umbau zusammen. Für die nötigen Umlenkhebel möchte Trek jeweils 299,99 Euro. Ein Montagekit für die untere Dämpferaufnahme kostet 24,99 Euro. Bei Federgabel und Hinterrad bestimmt ihr die Kosten weitgehend selbst. Unter dem Strich ergibt das sicher keine kleine Summe. Im Vergleich zu einem gleichwertigen zweiten E-Bike ist es trotz allem ein echtes Schnäppchen.

4. Trek Fuel+ EX: Ausgeglichen und vielseitig

Die drei Setups – oder besser die drei Ausführungen – des von Trek serienmäßig konfigurierten Fuel+ heißen Trek Fuel+ EX, Trek Fuel+ MX und Trek Fuel+ LX. Im Zentrum steht dabei das Trek Fuel+ EX. Von ihm bietet der Hersteller insgesamt sieben Ausstattungen an. Bei den anderen beiden Modellen beschränkt sich diese Anzahl auf jeweils vier.

Mit 29 Zoll großen Laufrädern sowie einem Federweg von 150 Millimeter vorn und 145 Millimeter hinten lässt sich beim Trek Fuel+ EX von einem klassischen Trailbike sprechen. Daraus ergibt sich ein gut ausbalanciertes Handling, das bergan und bergab ähnlich gut funktioniert. Aufgrund des kleinsten Fahrwerks der Modellreihe sollte es sich Pedalieren im Anstieg vermutlich als das effizienteste Modell erweisen. Wer keine speziell ausgeprägten Anforderungen an das Fahrtverhalten hat, in aller Regel etwas entspannter auf den Trails unterwegs ist und für ganz unterschiedliches Terrain gleich gut gewappnet sein möchte, ist mit dem Trek Fuel+ EX sicher gut beraten.

E-Bike Trek Fuel+ EX im Anstieg
Vor allem im Anstieg zeigt sich das effiziente Pedalierverhalten des Trek Fuel+ EX.

Trek Fuel+ EX 2026 im Überblick

  • Varianten: Trek Fuel+ EX 9.9 X0 AXS, Trek Fuel+ EX 9.8 XT Di2, Trek Fuel+ EX 9.8 EA 90, Trek Fuel+ EX 9.8 XT, Trek Fuel+ EX 9.7, Trek Fuel+ EX 8, Trek Fuel+ EX 5
  • Rahmen: Carbon
  • Federgabel: RockShox Lyrik Ultimate, Fox Factory 36, Fox Rhythm 36, RockShox Recon Silver
  • Motor: TQ HPR60
  • Akku: TQ Battery 580 Wh
  • Display: TQ HPR Color Display; TQ HPR LED Display
  • Bedieneinheit: TQ Remote
  • Antrieb: Sram X0 Eagle AXS T-Typ, Shimano XT Di2, Sram Eagle 90 T-Type, Shimano XT, Sram Eagle 70 T-Type, Shimano Deore
  • Bremsen: Sram Maven Silver, Shimano XT M8200, Sram Maven Bronze, Sram DB 8, Shimano MT420
  • Maximal zulässiges Gesamtgewicht: 136 kg
  • Farben: Grey/Grey Dark, Greenlight/Green, Bluedark/Black, Greendark/Black, Black Purple
  • Preise: ab 4.999 Euro
Rahmen des E-Bikes Trek Fuel+ mit innen verlegten Kabeln
Innen verlegte Kabel gehören bei einem E-Mountainbike dieser Klasse inzwischen selbstverständlich dazu.

5. Trek Fuel+ MX: Spielerisch um die Kurve

Ein Mix aus verschieden großen Laufrädern fehlte beim Trek Fuel EXe. Diese Lücke füllt beim Nachfolger künftig das Trek Fuel+ MX. Fas t überflüssig zu sagen, dass es sich um das erwartbare Setup mit einem 29 Zoll großen Laufrad vorn und einem 27,5 Zoll großen Laufrad hinten handelt. Der Federweg an der Gabel wächst hier auf 160 Millimeter an. Auch beim Dämpfer gibt es mit 150 Millimeter ein paar Millimeter mehr. Mit dem wendigen, kleineren Hinterrad und dem lauffreudigen großen Vorderrad bietet das Trek Fuel+ MX besonders großen Fahrspaß, wenn der Kurs verwinkelt und die Kurven enger werden. Im Fahrverhalten sieht der Hersteller Parallelen zum Remedy, einem ehemaligen Fully unter den Bikes ohne E-Antrieb. Wer das mochte, wählte statt der schnellsten Linie auf den Trails lieber die, die mehr Fahrspaß und Airtime versprach.

E-Bike Trek Fuel+ MX
Der Mix aus 27,5 Zoll großem Hinterrad und 29 Zoll großen Vorderrad verleiht dem Trek Fuel+ MX ein besonders agiles Fahrverhalten.

Trek Fuel+ MX 2026 im Überblick

  • Varianten: Trek Fuel+ MX 9.9 X0 AXS, Trek Fuel+ MX 9.8 XT Di2, Trek Fuel+ MX 9.8 EA 90, Trek Fuel+ MX 9.8 XT
  • Rahmen: Carbon
  • Federgabel: Fox Factory 36 Float EVOL air spring
  • Motor: TQ HPR60
  • Akku: TQ Battery 580 Wh
  • Display: TQ HPR Color Display; TQ HPR LED Display
  • Bedieneinheit: TQ Remote
  • Antrieb: Sram X0 Eagle AXS T-Typ, Shimano XT Di2, Sram Eagle 90 T-Type, Shimano XT
  • Bremsen: Sram Maven Silver, Shimano XT M8200, Sram Maven Bronze
  • Maximal zulässiges Gesamtgewicht: 136 kg
  • Farben: Grey/Grey Dark, Greenlight/Green, Bluedark/Black
  • Preise: ab 8.499 Euro
Umlenkhebel am E-Bike Trek Fuel+ MX
Umlenkhebel am Trek Fuel+ MX
Kettenschaltung am E-Bike Trek Fuel+ MX
Kettenschaltungen gibt es von Shimano und Sram.
Bremsen Shimano Deore XT am E-Bike Trek Fuel+ MX
Zwei Modelle des Trek Fuel+ MX kommen mit Shimano Deore XT-Bremsen.

6. Trek Fuel+ LX: Hart im Nehmen

Werden die Hindernisse größer, die Sprünge länger und die Ideallinie ruppiger, ist das Trek Fuel+ LX in seinem Element. Mit dem in der Modellreihe größten Federweg von 170 Millimeter vorn und 160 Millimeter hinten fängt es Schläge und Erschütterungen am einfachsten ab. Die Laufradgröße wechselt zurück auf 29 Zoll für beide Räder. Läge sein Drehpunkt höher, könnte es sich fast mit dem EnduroBike von Trek, dem Slash, messen.

E-Bike Trek Fuel+ LX
Dank des größten Federwegs und der 29 Zoll großen Reifen sollte das LX-Modell in den meisten Abfahrten das Schnellste unter den Trek Fuel+ sein.

Trek Fuel+ LX 2026 im Überblick

  • Varianten: Trek Fuel+ LX 9.9 X0 AXS, Trek Fuel+ LX 9.8 XT Di2, Trek Fuel+ LX 9.8 EA 90, Trek Fuel+ LX 9.8 XT
  • Rahmen: Carbon
  • Federgabel: Fox Factory 38 Float EVOL air spring
  • Motor: TQ HPR60
  • Akku: TQ Battery 580 Wh
  • Display: TQ HPR Color Display; TQ HPR LED Display
  • Bedieneinheit: TQ Remote
  • Antrieb: Sram X0 Eagle AXS T-Typ, Shimano XT Di2, Sram Eagle 90 T-Type, Shimano XT
  • Bremsen: Sram Maven Silver, Shimano XT M8200, Sram Maven Bronze
  • Maximal zulässiges Gesamtgewicht: 136 kg
  • Farben: Grey/Grey Dark, Greenlight/Green, Bluedark/Black
  • Preise: ab 8.499 Euro
Umlenkhebel am E-Bike Trek Fuel+ LX
Umlenkhebel des Trek Fuel+ LX
Dämpfer mit klassischer Stahlfeder am E-Bike Trek Fuel+ LX
Der serienmäßig verbaute Dämpfer nutzt eine klassische Stahlfeder.
Kettenschaltung am E-Bike Trek Fuel+ LX
Analog zu den anderen beiden Ausführungen habt ihr auch beim LX-Modell die Wahl zwischen elektrischen und mechanischen Kettenschaltungen.

Wie gesagt, dank des Zubehörs könnt ihr von jedem er drei Fuel+ auf eines mit mehr oder weniger Federweg oder einem anderen Laufradkonzept wechseln. Der Umbau gelingt in jeder Richtung. Anscheinend müsst ihr auch nicht zwangsläufig immer das komplette Paket wählen. Nach Angaben von Trek könnt ihr zum Beispiel an einem Trek Fuel+ EX ausschließlich den Dämpfer tauschen und auf einen größeren mit 205 Millimeter x 65 Millimeter wechseln. Dadurch würde der Federweg auf 156 Millimeter anwachsen. Allerdings würde die Hebelwirkung so weniger progressiv ausfallen. Für das Ausreizen des vollen Potenzials wäre der Umbau auf den LX-Umlenkhebel und die untere Dämpferaufnahme nötig.

7. Preise und Ausstattung

Zur übrigen Ausstattung der E-Bikes nur so viel – so gut wie alles ist zu haben. Ihr könnt zwischen Schaltgruppen und Bremsen von Sram und Shimano wählen. Bei den Schaltungen bietet Trek elektrische als auch mechanische an. Die Federsysteme stammen von Fox und RockShox. Für das Topmodell bei jeder der drei Ausführungen ruft der Hersteller einen Preis von 11.499 Euro auf. Auf die beiden nächstgünstigeren Modelle geht es in Schritten von 1.500 Euro hinab. Ausschließlich beim Trek Fuel+ EX geht es aufgrund der größeren Modellpalette auf einen Einstiegspreis von 4.999 für das Trek Fuel+ EX 5 hinunter.

8. Trek Fuel+ wird Teil von Project One MTB

Die Ausführungen 9.9 und 9.8 finden bei Trek Einzug in das Programm „Project One“. Ausgehend von der allgemeinen Plattform Trek Fuel+ könnt ihr dort ein Modell zusammenstellen und dabei selbst bestimmen, welche Komponenten verbaut werden. Sozusagen ein Dream Build. Entscheiden könnt ihr über Spezifikationen wie:

  • Antrieb
  • Federgabel
  • Dämpfer
  • Laufräder
  • Sattelstütze
  • Cockpit

Im Beitrag erwähnte Produkte

Bilder: Trek Bicycle Corporation; TQ-Systems GmbH 

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