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Wie möchte Giant verlorenen Boden im E-Bike-Geschäft aufholen? Ein Interview.

Interview mit Alexander Gebert, Geschäftsführer von Giant Deutschland über die E-Bike-Strategie der kommenden Jahre

Hinter Giant liegen unruhige Zeiten. Wie andere Marken kämpfte der Hersteller als eine Folge des E-Bike-Booms während der Corona-Pandemie lange mit übervollen Lagern. Ungünstige Währungsumrechnungen des taiwanesischen Dollars trübten die wirtschaftliche Bilanz. Zwischendurch machten überraschend gute Geschäftszahlen Hoffnung auf Besserung. Gefühlt geriet der Branchenriese mit seiner E-Bike-Sparte auf dem Markt aber zunehmend ins Hintertreffen. Vor diesem Hintergrund stellte Giant im Sommer 2025 sein neues E-Bike-System vor. Wie damit ein Neustart gelingen soll, welche Rolle dabei der Handel spielt und wie er persönlich mit diesen Herausforderungen umgeht, hat uns im Gespräch der Geschäftsführer der Giant Deutschland GmbH, Alexander Gebert, verraten.

1. Altlasten und Neuanfang mit Antrieb Giant E+, Smart Gateway 2.0 und HMI 2.0
2. Erweiterung um E-Antrieb mit 48 Volt
3. Künftige Ausrichtung beim Verkauf
4. Alexander Gebert und die neue Rolle als Geschäftsführer

1. Altlasten und Neuanfang mit Antrieb Giant E+, Smart Gateway 2.0 und HMI 2.0

Alex, Giant hat in den vergangenen Jahren für reichlich Schlagzeilen gesorgt – positive und negative. Wie habt ihr als Giant Deutschland dieses Auf und Ab erlebt?

Während der Corona-Pandemie herrschte bei uns fast drei Jahre lang eine wirkliche Hochphase. Danach folgte ein tiefes Tal. Hohe Lagerbestände, verspätete Lieferungen, unzufriedene Fachhandelspartner, unzufriedene Endkunden, weil auch die Produktqualität in diesen Jahren deutlich gelitten hatte. Da kam etliches zusammen. Das hat Ende letzten Jahres zu umfassenden Umstrukturierungen auch bei der Giant Deutschland GmbH geführt. Und angesichts neuer Handelszollkriege spürt man eine deutliche Unsicherheit, nicht nur bei Giant in Deutschland, auch bei Giant Global und in der ganzen Fahrradindustrie. Es waren einfach sehr turbulente, unruhige Jahre.

Giant hat sich diesen Jahren durchaus unterschiedlich entwickelt, je nachdem, welchen Markt man betrachtet.

Richtig. Die globale Ausrichtung des Konzerns erweist als Fluch und Segen zugleich. In letzten Jahren meldete der asiatische Markt jährlich um bis zu 50 Prozent steigendes Wachstum. Mit diesen Erträgen konnten wir die schwächelnden Märkte in Europa und Nordamerika abfedern. Tatsächlich hat uns das vor der einen oder anderen noch schwereren Entscheidung auch in Deutschland gerettet. Zwischen 2017 und 2020 war das Verhältnis dagegen fast völlig umgekehrt. Insgesamt entsteht durch dieses Geben und Nehmen zum Glück eine große Stabilität und Zukunftssicherheit bei Giant.

Interview mit Alexander Gebert, Geschäftsführer von Giant Deutschland über die E-Bike-Strategie der kommenden Jahre
In einer Gondel lässt sich nicht nur entspannt mit Alexander Gebert (links), dem Geschäftsführer der Giant Deutschland GmbH, reden. Sie steht auch symbolisch für das Auf und Ab der Herstellers seit der Corona-Pandemie.

Jetzt greift die E-Bike-Sparte mit einem neuen E-Bike-System an, das von Displays, über ein Radarwarnsystem bis hin zu neuen Steckern und Kabeln reicht. Hatte Giant hier etwas aufzuholen?

Auf alle Fälle. In unserem neuen E+-System steckt mit dem Smart Gateway 2.0, dem HMI 2.0 und den Aegis-Komponenten jetzt eine Menge drin. Allerdings haben wir bislang etwa in puncto Konnektivität nicht gerade geglänzt. Dabei gilt das Smartphone mittlerweile als die Verlängerung der Handfläche. Entsprechend andere Ansprüche haben die Menschen auch an ein E-Bike. Zudem mussten wir die Qualität unserer Arbeit infrage stellen. Damit meine ich die Wartungs- und Servicefreundlichkeit, die Robustheit der ganzen digitalen Konnektoren und unsere Softwarelösungen.

Bei der Präsentation des neuen Systems habt ihr die Sicherheit als einen der Punkte hervorgehoben, mit dem ihr in den nächsten Jahren Kunden zurückgewinnen wollt. Verabschiedet sich damit Giant damit von seinem sportlichen Image?

Jein. Wovon wir uns definitiv verabschieden, ist diese Quartettmentalität nach dem Motto, wer bietet mehr Newtonmeter, wer bietet mehr Wattstunden. Ab einem gewissen Level bringt dir das auf dem E-Bike keine wirklichen Benefits mehr. Und dieses Niveau haben wir bereits erreicht. Wir betrachten das E-Bike verstärkt als Teil eines Verkehrs, der sich zum Beispiel durch fast geräuschlose E-Autos drastisch verändert. Das erfordert ein neues Maß an Sicherheit für Fahrradfahrende. Die sportlichen E-Biker behalten wir weiterhin im Auge. Allerdings profitieren auch diese von mehr Sicherheit, vielleicht stärker als von den letzten fünf Newtonmeter mehr an Drehmoment.

2. Erweiterung um E-Antrieb mit 48 Volt

Warum erweitert ihr die Palette der Antriebssysteme und bringt neben den Systemen mit 36 Volt ein weiteres mit 48 Volt auf den Markt?

Ganz einfach, weil alle Kunden, Produkte und Zielgruppen im Grunde einen eigenen Motor benötigen. Mit nur einem Motorsystem lassen sich nicht alle Modelle, alle Applikationen und Zielbereiche gleich gut bedienen. Je nachdem, was für ein E-Bike ich fahre, stelle ich bestimmte Erwartungen an den Motor. Um dem gerecht zu werden, ergänzen wir die bestehenden Systeme um einen Antrieb mit 48 Volt.

Wenn du sagst ergänzen, dann höre ich daraus, ihr werdet beide Systeme auch in Zukunft parallel führen?

Absolut. Wir entwickeln nach wie vor das System mit 36 Volt weiter. In speziellen Fällen, sprich an speziellen E-Bikes, kommt das 48-Volt-System hinzu.

Wo wird das künftig der Fall sein?

Ausschlaggebend für uns sind die jeweilige Spitzenleistung und die Trittfrequenz. Wer zum Beispiel bei einem SUV-E-Bike mit Trittfrequenzen zwischen 50 und 70 Umdrehungen pro Minute unterwegs ist, kommt mit einem 36-Volt-System tatsächlich zu einer höheren Leistungsabgabe, also zur höheren Drehmomentausgabe. Andere Kunden sind viel höhere Trittfrequenzen gewohnt. Für diese bietet sich eher die Spannung von 48 Volt an, da aus der höheren Stromspannung eine höhere Spitzenleistung erwächst.

E-Bike Giant Reign Advanced E+
Giant Reign Advanced E+ 2026 mit neuem 48-Volt-System

Bleibt Yamaha an der Stelle euer Kooperationspartner?

Ja, Yamaha wird unser Hauptmotorlieferant auch für die nächsten Jahre bleiben.

Welche Akkus wird es für das 48-Volt-Sytem geben?

Zum Programm gehört aktuell eine Akkugröße mit 560 Wattstunden. Ein eigener Range Extender liefert zusätzliche 280 Wattstunden, sodass wir am Ende bei insgesamt 840 Wattstunden landen. Anonymisierte Daten aus der RideControl App zeigen, dass so viel nur in den seltensten Fällen benötigt wird. In der Regel reichen 600 Wattstunden oder plus minus für 99 Prozent der Fahrten mehr als dicke aus.

Lässt sich der Hauptakku entnehmen?

Bei all unseren neuen Modellen setzen wir konsequent auf entnehmbare Akkus. Das Laden kann dann wahlweise am Rad oder auch in der Wohnung erfolgen.

3. Künftige Ausrichtung beim Verkauf

Welcher Antrieb passt besser zu meinen Vorstellungen, welches E-Bike soll es am Ende werden – das sind klassische Themen in einer Kaufberatung. Welche Strategien verfolgt Giant Deutschland künftig beim Verkauf?

Wir setzen ganz klar auf einen hochwertigen, qualitativ gut ausgebildeten Fachhandel. Der Verkauf direkt an die Kundinnen und Kunden über die Webseite wird nicht unser Weg sein. Zusammen mit dem Fachhandel verfolgen wir im Wesentlichen zwei Konzepte, die für ein optimales Kauferlebnis und eine fundierte, gute Beratung sorgen sollen.

Welche Konzepte sind das konkret?

Das erste meint die Giant Experience Center. Dabei handelt es sich quasi im ein Shop-in-Shop-System in einem bestehenden inhabergeführten Fahrradladen. In diesem Laden gibt es eine eigene Markenwelt, die ganz gezielt auf ein oder zwei Themen ausgerichtet wird. Eine Stufe weiter geht ein Giant Store, der als Monomarkenstore konzipiert ist und ebenfalls klassisch von einer Inhaberin, einem Inhaber geführt wird. Dort ist die volle Bandbreite von Giant zu sehen, mit entsprechend tiefreichender Produktexpertise.

Ist es schwer, Händler für einen solchen Giant Store zu gewinnen?

Klar, es hört sich immer nach einem krassen Move an. Ein Monomarkenshop bedeutet immer in eine gewisse Abhängigkeit. Man ist einem Lieferanten und dessen Produkten mehr oder weniger ausgeliefert. Andererseits erhalten diese Läden die geballte Unterstützung unserer Deutschlandzentrale in Erkrath. Die Betreffenden können sich ausschließlich einer Marke widmen, ganz tief in den Produktkatalog eintauchen und extrem viel Kompetenz aufbauen. Zudem hat das Konzept klare wirtschaftliche Anreize. Das Budget, das ich als Fahrradladen sonst auf vier, fünf Marken aufsplitte, kann ich für eine bündeln. Damit kann der Laden gegenüber Giant viel besser verhandeln. Alternativ dazu wird es jedoch wie erwähnt weiterhin das Modell geben, bei dem der Handel ganz normal weitere Marken führen kann.

Ausgewählte Modelle von Giant für 2026

E-Bike Giant Explore E+ für die Saison 2026
Giant Explore E+ für die Saison 2026
E-Bike Liv Tempt E+ EX für die Saison 2026 in der Farbe Sandshell
Liv Tempt E+ EX in der Farbe Sandshell
E-Bike Giant Talon E+ für die Saison 2026 in der Farbe Asphalt Green
Giant Talon E+ in der Farbe Asphalt Green
E-Bike Liv Allure E+ 0 für die Saison 2026
Liv Allure E+ 0 für die Saison 2026

Kann Giant Deutschland diese Strategie eigenständig bestimmen oder ist das eine Vorgabe des Konzerns?

Die Kampagne stammt von Giant Global und ist in den letzten 15 Jahren verstärkt nach Europa herübergeschwappt. In Nordamerika hat sie noch nicht so ganz Fuß gefasst. In Asien dagegen sind reine Brand Stores die Regel. Dort sollen die Kunden das Gefühl bekommen, sie kaufen bei der Marke ein und nicht bei einem bestimmen Fahrradladen. In China gibt es zu Beispiel mehr als 3.500 Giant Stores. Das sind mehr als Starbucks in dem Land Filialen betreibt.

Trotzdem kann ich Produkte von Giant in Deutschland auch noch online kaufen, oder?

Auf alle Fälle. Der Onlinehandel ist bei Giant nicht mehr wegzudenken. Der Vorteil der digitalen Sichtbarkeit liegt auf der Hand und den wollen wir auch für uns nutzen. Da muss man sich von bisherigen Denkmustern trennen. Eine gute Beratung oder eine hochwertige Präsentation von Produkten kann inzwischen auch online stattfinden. Gut erklärter Onlinecontent, gut dargestellte, individuell designte Markenwelten in der digitalen Präsenz gehören aus unserer Sicht zu einer erfolgreichen und modernen Marke dazu.

Komponenten des neuen E-Bike-Systems Giant E+

Warnsystem Aegis Radar für E-Bikes von Giant und Liv mit Smart Gateway 2.0
Aegis Radar für E-Bikes von Giant und Liv mit Smart Gateway 2.0
Display Giant RideControl Go Lux für E-Bikes von Giant und Liv mit Smart Gateway 2.0
Display Giant RideControl Go Lux für E-Bikes von Giant und Liv mit Smart Gateway 2.0
Reifendrucksensor Aegis Tire Checker für E-Bikes von Giant und Liv mit Smart Gateway 2.0
Reifendrucksensor Aegis Tire Checker für E-Bikes von Giant und Liv mit Smart Gateway 2.0
Elektronischer Diebstahlschutz Giant E-Lock für E-Bikes von Giant mit Smart Gateway 2.0
Elektronischer Diebstahlschutz Giant E-Lock für E-Bikes von Giant mit Smart Gateway 2.0

4. Alexander Gebert und die neue Rolle als Geschäftsführer

Viele der Dinge, über die wir jetzt gesprochen haben, laufen über deinen Schreibtisch. Seit November 2024 bist du nämlich der Geschäftsführer bei Giant Deutschland. Hast du einen solchen Aufstieg für möglich gehalten, als du im September 2018 als Produktmanager für das Zubehör angefangen hast?

Langsam gewöhne ich mich an die Bezeichnung und die Position. Wobei gewöhnen nicht das richtige Wort ist. Ich führe ja jetzt seit gut einem Jahr die Geschäfte. Da wird es langsam zum Alltag. Zu Beginn gab es aber definitiv ein paar merkwürdige Momente. Zum Beispiel als ich zum ersten Mal das Organigramm der Giant Deutschland GmbH geschrieben habe und plötzlich mein Name ganz oben in der Mitte stand. Das fühlte sich schon komisch an. Grundsätzlich erfüllt es mich natürlich mit Stolz. Ich bin dankbar für das Vertrauen aus Taiwan, ein Team von fast 40 Leuten in unserer Niederlassung im Erkrath leiten zu dürfen.

Egal, ob die Entwicklung des neuen Antriebs oder das Vorantreiben der Markenstrategie – du trägst jetzt mehr Verantwortung als jemals zuvor. Wie gehst du damit um?

Ich versuche mir immer bewusst zu machen, welche enorme Verantwortung das tatsächlich ist. Schließlich habe ich tagtäglich mit Unternehmern zu tun, für deren Existenz, für deren Familie, für deren finanzielle Situation ich einen Teil der Verantwortung trage. Da kann man keine Entscheidungen leichtfertig aus dem Bauch heraus treffen. Ich versuche stets, eine fundierte Datenrundlage für diese Entscheidungen zu haben. Zudem ziehe ich unsere Fachexperten zu Rate und treffe wichtige strategische Entscheidungen nie allein. Das passiert bei uns in einem starken Team.

Folgst du einem Motto oder einem Leitgedanken bei der Arbeit?

Im Januar hat Giant Global das neue Motto für die komplette Unternehmensstrategie vorgestellt. Das lautet „The new way forward“. Das trifft meine eigene Situation als auch die von Giant Deutschland ganz gut. Wir wollen Sachen neu denken und den Mut haben, Dinge neu anzugehen. Gleichzeitig wollten wir mit unserer Roadshow in diesem Sommer ein Geist im Sinne von „Back to the roots“ verbreiten. Das haben nach meiner Wahrnehmung die Händlerinnen und Händler sehr positiv aufgenommen. Danach suche ich, nach der passenden Balance zwischen Neuem und Altem.

Interview mit Alexander Gebert, Geschäftsführer von Giant Deutschland über die E-Bike-Strategie der kommenden Jahre
Trotz großer Aufgaben und einer schwierigen Ausgangslage vermittelt Alexander Gebert im Gespräch eine gewisse Lockerheit und Zuversicht mit Blick auf die Zukunft von Giant.

Hast du dabei noch genauso viel Spaß wie zu deiner Anfangszeit bei Giant?

Oh, der Beginn war echt zäh. Meine Jahre im Produktmanagement überschnitten sich genau mit der Corona-Pandemie. Die hatte die Produktentwicklung damals extrem verkompliziert. Da kam auch schon einmal Frust auf. Da ist die aktuelle Situation viel spannender. Auf bestimmte Entscheidungen folgen relativ schnell Resultate. Gerade wenn Ideen wirklich Früchte tragen, hebt das natürlich die Laune. Klar, das Level an Stress ist höher, aber das Spaßlevel glücklicherweise auch.

Wird dein Weg dich von der Spitze von Giant Deutschland irgendwann an den Stammsitz nach Taiwan führen?

Das bezweifle ich stark. Ich sehe meinen Platz eher in Erkrath als in Taichung.

Welche Schlagzeile würdest du denn Ende 2026 gern über Giant lesen, wenn euer neuer E-Bike-Antrieb ein gutes Jahr Praxiserfahrungen gesammelt hat und du komplett in deiner Rolle als Geschäftsführer angekommen bist?
Oh, schwierige Frage. Eigentlich hätte ich gern mehrere Schlagzeilen.

Okay, dann deine Favoriten.

Am allerwichtigsten wäre eine Schlagzeile, die im B2B-Kontext steht und Giant als verlässlichsten Fachhandelspartner mit den zuverlässigsten Produkten beschreibt. Und bezogen auf unsere Kundinnen und Kunden, dass Giant die zuverlässigsten und besten E-Bikes und Biobikes anbietet. Ja, diese ambitionierten Schlagzeilen hätte ich gerne Ende des Jahres.

Dann schauen wir mal, was daraus wird und sagen vielen Dank für das Gespräch.

Komponenten des neuen E-Bike-Systems Giant E+

Bilder: Elektrofahrrad24 GmbH; Giant Deutschland GmbH

Ein Gedanke zu „Wie möchte Giant verlorenen Boden im E-Bike-Geschäft aufholen? Ein Interview.“

  1. Konnektivität, Reifendrucksenser, Radarwarner, Bikes für hohe Trittfrequenz – das klingt nach vielen neuen anfälligen Spielereien, die man nicht braucht. Wie bei neuen Autos. Also ist bei uns nach 3 Giant E-Bikes vielleicht mal ein Markenwechsel geboten. Aber erst mal die zuverlässigen alten Bikes mit wenig Attraktivität für die Diebe ganz Europas weiternutzen.

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