O SOLINGO mio oder: Elektroroller made in Italy

25.01.2018 15:30

Wann wird’s mal wieder richtig … Ja was denn nun? Sehnen wir uns wirklich schon nach dem Sommer? Oder wär’s nicht auch schön, wenn es in allen Teilen Deutschlands mal wieder einen Winter gäbe, der diesen Namen auch verdient, mit liegengebliebendem Schnee und ein paar Nachmittagen, an denen man die Kids mit dem Schlitten an den Rodelhang schickt?

Solingo Elektroroller von Wayel

Für diejenigen, die mit der kalten Jahreszeit innerlich definitiv durch sind, haben wir heute Sonne im Gepäck. Oder besser gesagt, im Tank. Äh, im Akku.

Eine Frau fährt auf dem WAYEL SOLINGO Solar-eRoller. Bidlquelle: wayel.it

Die Rede ist vom SOLINGO, einem Elektroroller der italienischen Firma WAYEL, der über einen solar betriebenen Akku gestartet wird. Das „Cityrunner“ betitelte Gefährt (das sich seinen Namen mit einem Niederflur-Straßenbahn-Wagentyp des Schienenfahrzeugherstellers Bombardier teilt) erreicht bei Versorgung über den Hauptakku eine Geschwindigkeit von 35 km/h. Macht der Hauptakku unterwegs schlapp, schaltet Solingo auf den solar betriebenen Reserve-Akku.

Mit Solarantrieb durch die City

Die Sonne als natürliche, unerschöpfliche und vollkommen kostenlose Energiequelle ist die Basis des Design Konzepts von Solingo. Das Aufladen des Solingo Cityrunner-Akkus funktioniert genauso einfach wie bei einem Laptop: einfach das zugehörige Netzkabel an einer Steckdose anschließen. Die Energiekosten liegen bei nicht mal 0,50 Euro pro 100 km; d. h. die ersten fünf Jahre fährt man ohne Kraftfahrzeugsteuer und kommt in den Genuss der staatlichen Anreize für Niederenergiefahrzeuge. Außerdem hat Solingo als Elektroroller Zugang zu verkehrsberuhigten Innenstädten und garantiert eine barrierefreie Mobilität.

Mit voll geladenen Akkus verfügt der SOLINGO über bis zu 115 km Reichweite. Der „Cityrunner“ ist in verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Kapazitäten erhältlich, unter anderem eine reine Eco-Variante mit reinem Solarantrieb. Die Solarbatterie reicht für 24 km und sollte somit stets eine hinreichende Restreichweite bereit halten.

Die Ausstattung umfasst ein LCD-Display, einen Boost-Button für schnelle Starts an der Piazza, Scheibenbremsen vorne und hinten, Federgabel sowie eine batteriebetriebene Lichtanlage. Der Rahmen besteht aus Aluminium.

WAYEL wurde im Jahr 2007 von der Termal Group gegründet, die damit nun auch auf dem Markt der Elektromobilität italienische Akzente setzen möchte. Ziel ist die Neuinterpretation des eBike-Konzepts. Wir finden: ein interessanter Hersteller, über den wir sicher noch öfter berichten werden.


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