Alles nur geklaut? So kaufen Sie sicher E-Bikes im Internet

30.04.2018 20:47

Wer die aktuelle Presse intensiv verfolgt, dürfte es schon gemerkt haben: Immer mehr Anbieter warnen vor gefakten Shops im Internet. Von Mode, über Kosmetik, bis hin zu Technik. Produkte werden entweder in sogenannten Fake-Shops angeboten, oder es handelt sich um Produkt- Fälschungen, die zu extrem günstigen Preisen zu haben sind. Bei Fake-Shops handelt es sich um betrügerische Online-Verkaufsportale, bei denen die Zahlung per Vorauskasse verlangt wird, die versprochene Ware kommt allerdings nie beim Kunden an. Da solche Kanäle schnell auffliegen, sind Fake-Shop nur sehr kurz online.

Trusted Shops Siegel

Ein Hersteller, der aktuell besonders warnt, allerdings vor gefälschten Produkten, ist Fahrrad- und E-Bike-Bauer Scott. Gefälschte Fahrräder und E-Bikes würden entweder über diverse Onlineauktionshäuser, aber auch auf eigenständigen Websites zu sehr niedrigen Preisen angeboten. Scott gibt zu bedenken, "dass gefälschte Produkte oftmals von minderer Qualität sind und […] eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt darstellen können." Hersteller wie Scott können die Echtheit von Produkten nur garantieren, wenn diese bei einem offiziellen Scott-Händler gekauft werden. Da Scott jegliche Haftung ausschließt, wird empfohlen, vor dem Kauf, die Vertrauenswürdigkeit des gewählten Onlineangebotes zu prüfen. Doch woher weiß der Kunde, welche Plattform vertrauenswürdig ist. Betreiber von Fake-Shops arbeiten hoch professionell und fälschen im Zweifel auch entsprechende Siegel. Die Shops wirken meistens sehr seriös. In vielen Fällen werden auch schlicht Kopien von real existierenden Websites erstellt.

Woran erkennen E-Bike-Käufer Fake-Shops?

Rat und Hilfe finden E-Bike-Käufer zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale. Die Experten haben online die wichtigsten Merkmale gefälschter Websites zusammen gefasst. So sollen Kunden zum Beispiel darauf achten, ob die Internetadresse Ungereimtheiten aufweist. So findet sich unter Anderem dort, wo nur ein ".de" stehen sollte, beispielsweise .de.com. Wird bei der Zahlungsweise nur Vorauskasse angeboten, sollte man ebenfalls stutzig werden. Auffallend niedrige Preise können, müssen aber kein Indiz für einen Fake-Shop sein.

Was die Gütesiegel angeht, so arbeiten Fake-Shops gern mit erfundenen Gütesiegeln, ohne wirkliche Aussagekraft. Werden echte Gütesiegel wie "Trusted Shops" benutzt, ist das besonders dreist. Ist der Link echt, sollte ein Klick darauf zum Zertifikat des Siegel-Betreibers führen. Wer sich detailliert zu den Gütesiegeln von Online-Shops informieren will, kann das ebenfalls bei der Verbraucherzentrale tun.

Ein gutes Prüfkriterien für die Echtheit eines Shops sind auch die Kundenbewertungen. Hier lohnt es sich nicht nur im Shop selbst nachzuschauen. Finden sich nur Lobeshymnen zu einem Produkt, bitte auch bei anderen Anbietern schauen, ob die Bewertungen dort stark anweichen! Hilfreich ist auch die Suche nach den AGB. Sind diese in schlechtem Deutsch verfasst, oder fehlen diese ganz, ist Vorsicht geboten. Absolutes No-Go! ist ein fehlendes Impressum. Ein Impressum muss immer eine Adresse, einen Vertretungsberechtigten und außerdem eine E-Mail-Adresse enthalten. Auch der Verweis auf das Handelsregister mit einer entsprechenden Nummer ist wichtig.

Was können Opfer von Fake-Shops tun?

Ist man trotzdem Opfer einer betrügerischen Online-Platform geworden, sollte man schnellstmöglich seine Bank bitten, eventuell schon geleistete Zahlung rückgängig zu machen. Betroffene sollten alle Belege sammeln und diese bei einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale prüfen lassen. Außerdem kann man Strafanzeige bei der Polizei stellen – auch online.

Wir raten deshalb: Einfach bei www.elektrofahrrad24.de kaufen, dann kann garantiert nichts schief gehen. ;)


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