Gewichtsregulierung und Kalorienverbrauch
Das Abnehmen will einfach nicht gelingen, obwohl man viel weniger isst. Dieses Phänomen kennen sicher Viele. Bei einer bloßen Reduktion der Nahrungsaufnahme werden Fettpolster weit weniger angetastet als vermutet. Man sollte wissen: unser Körper hat ein Gedächtnis, dass sich an die geringere Kalorien-Aufnahme gewöhnt.
Unser Energiebedarf hängt ab vom Grund- und Leistungsumsatz. Der Grundumsatz in Kalorien berechnet sich aus dem Körpergewicht x 24, der Leistungsumsatz ist abhängig von der Menge der Bewegung, die wir unserem Körper gönnen. Das heißt also, wenn der Kalorien-Verbrauch von der Aktivität abhängig gemacht wird, sinkt der Grundumsatz, wenn wir auf sportliche Betätigung verzichten. Wer also wirklich effektiv abnehmen oder einfach intensiver schlemmen möchte, ohne zuzunehmen, muss sich auch ausreichend bewegen, um Kalorien zu verbrennen. Schwingen Sie sich auf Ihr Fahrrad! Die gelenkschonende Aktivität durch die Verteilung des Körpergewichts macht das Fahrrad zu einem gesunden Sportgerät gerade für Übergewichtige.
Erhöhen Sie allmählich die Bewegung und verringern Sie die Kalorien-Aufnahme, um Ihre Energiebilanz zu verschieben. Nur so werden die Fettdepots schwinden. Wer glaubt, es sei umso wirkungsvoller, je härter man trainiert, irrt. Gefragt sind längere Trainingszeiten mit geringer Intensität. Bei hohen Leistungen greift der Körper auf schnell verwertbare Reserven zurück, sprich auf Glykogen. Eingelagertes Fett wird nicht verbrannt.
Die ideale Trainingsbelastung ist relativ einfach messbar. Die Grundregel lautet: So lange Sie sich während des Fahrradfahrens noch problemlos unterhalten können, belasten sie sich ideal und verbrennen Kalorien. Nutzen Sie das Fahrrad gleichmäßig und kontinuierlich, ohne zu schnaufen und Sie werden Erfolgserlebnisse haben! Pro halber Stunde Fahrradfahren verbrauchen Sie durchschnittlich 150-350 kcal, je nach Intensität. Beim Dauerlauf verbrennen Sie zwar mehr – zwischen 200-400 kcal in einer halben Stunde – aber Knochen und Gelenke werden stärker beansprucht. Joggen bietet sich auch nicht für alle Altersgruppen oder Menschen mit körperlichen Beschwerden an.
Beachtlich ist auch der so genannte "Nachbrenneffekt". Der Körper verbraucht nach der sportlichen Aktivität noch eine gewisse Zeit erhöht Kalorien.
