Akku-Technologie
Der Blei-Gel-Akku ist eine altbewährte Technologie, welche aufgrund des sehr hohen Gewichtes bei einem modernen Elektrofahrrad nicht mehr eingesetzt wird.
Der Nickel-Cadmium-Akku (NiCd) ist die meist verbreitete Akkutechnik bei Elektrofahrrädern. Der NiCd-Akku muss im Normalfall immer ganz leer gefahren werden, damit kein «Memory-Effekt» auftritt. Dieser Effekt bedeutet, dass bei häufiger Teilentladung nur noch ein Teil der Kapazität zur Verfügung steht. Aufgrund seiner eingeschränkten Kapazität und damit Reichweite ist dieser Akku für häufige Kurzstrecken ideal und relativ kostengünstig.
Die rund 70% höhere Kapazität des Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) ermöglichen einen intensiveren Einsatz. Auch bei Steigungen oder im Anhängerbetrieb können vernünftige Reichweiten gefahren werden. In Abhängigkeit vom Gewicht des Elektrofahrrades sind im Normalbetrieb sind ca. 45 km Reichweite möglich. Dem Vorteil der höheren Kapazität stehen der deutlich höhere Preis sowie die geringere Anzahl Ladezyklen (ca. 600) gegenüber. Der NiMH-Akku reagiert auf hohe Temperaturen empfindlicher.
Der Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion) ist die modernste Akkutechnologie die von FLYER als erstem Hersteller Europas serienmässig eingesetzt. Das sehr geringe Gewicht (2 - 2.5kg) und die sehr hohe Kilometerleistung (50 km und mehr) stellt den grössten Entwicklungssprung in der Geschichte des Elektrofahrrades dar und hat massgeblich zu dessen Durchbruch beigetragen.
Reichweite
Die Reichweite eines Elektrofahrrades wird von diversen Faktoren beeinflußt. Zunächst spielen neben der Akku-Technologie, dessen Kapazität, die gewählte Motorenunterstützung 50% - 100% oder 150%, die geografischen Gegebenheiten und nicht zuletzt das Gewicht des Fahrers und besonders der Reifendruck eine entscheidende Rolle.
Grundsätzlich wird von FLYER bei Nutzung eines 10 Ah LiIonMn Akkus folgende Reichweitenübersicht angegeben:
50% Unterstützung bis zu 80 km
100% Unterstützung bis zu 60 km
150% Unterstützung bis zu 40 km
