Fahrrad und Fitness
Wer nur sehr sporadisch das Fahrrad aus dem Keller holt, sollte keine Wunder in Sachen Fitness erwarten. Auf regelmäßige Bewegung kommt es an. Verabreden Sie sich mit sich selbst: radeln Sie jedes Wochenende, vielleicht immer am Sonntagvormittag und steigern Sie Ihr Pensum von anfangs einer halben Stunde bis auf zwei Stunden. Oder trainieren Sie jeden zweiten Wochentag.
Wohl dosiert zu beginnen und sich langsam zu steigern, ist wichtig, wenn man lange von sportlicher Betätigung entwöhnt ist. Das Fahrrad ist dafür das ideale Fitness-Gerät, gerade für Einsteiger oder Umsteiger, die sich zu einseitig belastet haben. Intensität und Trainingsdauer sind sensibel steuerbar.
Schwingen Sie sich nicht einfach auf Ihr Fahrrad und radeln gleich was das Zeug hält, so erreichen Sie Ihre Ziele nicht. Steigern Sie Ihre Fitness mit Verstand!
Gerade bei längeren Touren ist es wichtig, ruhig und gemütlich zu starten – sich einzufahren. Puls und Körpertemperatur sollen sich leicht erhöhen. Erreichen Sie Ihre gewünschte Herzfrequenz langsam und steigern Sie die Anstrengung entspannt!
Verzichten Sie nicht auf ausreichendes Stretching vor und nach der Tour. Ihre Muskeln und Sehnen werden es Ihnen danken. Auch beim Fitness-Training mit dem Fahrrad gilt: nicht während des Trainings, sondern in der Erholung baut der Körper wichtige Zellen auf.
Es ist einfacher, Ziele zu erreichen, die in der näheren Zukunft liegen. Verlangen Sie also nicht zu viel von sich. Erfolge motivieren. Setzen Sie sich kleine, erreichbare Ziele und beobachten Sie wie sich Ihre Fitness kontinuierlich verbessert. Mit gesteigertem Selbstbewusstsein macht das Trainieren noch mehr Spaß.
